Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)

VPRT-Präsident zum Verkauf der Kabelnetze an Liberty: Vertragsklauseln transparent offen legen

    Bonn (ots) - Zu der heute von der Telekom veröffentlichten
Information über den Verkauf der letzten sechs Kabelnetz-Regionen an
Liberty Media erklärt der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk
und Telekommunikation, Jürgen Doetz: ‚Solange nicht offengelegt wird,
welche Ausstiegsklauseln die Telekom Liberty Media eingeräumt hat,
ist eine abschließende Bewertung dieses Vorganges unmöglich.' Nach
den jüngsten öffentlichen Erklärungen von Liberty Boss Malone sei
allerdings zu erwarten, dass die Tinte unter dem Vertrag relativ
wertlos sei, solange sich weder das Kartellamt seine Hoheit über das
Wettbewerbsrecht noch die deutsche Medienpolitik ihre
rundfunkrechtlichen Zuständigkeiten durch die Liberty-Milliarden
nicht ‚abkaufen' ließen.
    
    Angesichts der existentiellen Bedeutung der Kabelnetze für die
Anbieter von Rundfunk- und Mediendiensten - so der VPRT-Präsident
weiter - setze er darauf, dass auch das Schielen auf den
Telekom-Aktienkurs nicht zu gesamtwirtschaftlicher oder
medienpolitischer Blindheit führe.
    
    
ots Originaltext:VERBAND PRIVATER RUNDFUNK UND TELEKOMMUNIKATION E.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Für Rückfragen:

Dr. Thorsten Grothe,
Tel: 0228-93450 38,
e-mail: grothe@vprt.de


VERBAND PRIVATER RUNDFUNK UND TELEKOMMUNIKATION E. V.

53177 Bonn (Bad Godesberg)
Burgstraße 69
Tel:02 28/9 34 50-0
Fax:02 28/9 34 50-48
e-mail:vprt@vprt.de

Original-Content von: Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)

Das könnte Sie auch interessieren: