Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)

Schöner - schärfer - interaktiv: Technischer Fortschritt und ordnungspolitische Anreize stärken digitale TV-Vielfalt und Qualität

Berlin/Leipzig (ots) - Ein gestochen scharfes, interaktives und vielfältiges Fernsehangebot, von dem vor allem die Nutzerinnen und Nutzer profitieren werden, ist heute unbestritten keine Zukunftsmusik mehr. Der Geschäftsführer des Senders tv.berlin, Mathias Adler, unterstrich heute auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland anlässlich einer Debatte um "Das Fernsehen der Zukunft", dass sich die Sender für das digitale Umfeld gut gerüstet sehen und entsprechend in die Zukunft investieren. "Gerade die kleinen und mittelständischen Fernsehanbieter orientieren sich mit ihren, auf ganz spezielle Zielgruppen ausgerichteten lokalen oder regionalen Programmangeboten sehr eng an den Interessen der Menschen vor Ort. Die Errungenschaften der digitalen Fernsehwelt stellen uns dabei allerdings auch vor finanzielle und technische Hürden. Damit die Konsumenten hier am Ende nicht buchstäblich in die Röhre gucken, muss auch den kleineren Sendeunternehmen die Teilhabe an den neuen technischen Möglichkeiten eröffnet werden", erklärte Adler in Leipzig. Dies betreffe u. a. die Auffindbarkeit in Navigatoren sowie die Abbildung bestehender Strukturen in digitalen Kabelnetzen.

Claus Grewenig, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), ergänzte: "Die privaten Rundfunkanbieter investieren jährlich mehrere Milliarden Euro in Inhalte und darüber hinaus in den Auf- und Ausbau ihrer technischen Infrastruktur, um ihrem Publikum - unabhängig vom Übertragungsweg - immer ein modernes, spannendes Fernseherlebnis zu bieten. Digitale TV-Vielfalt und Qualität sind allerdings kein Selbstläufer - insbesondere dann nicht, wenn Rechte und Pflichten des Rundfunks nicht mehr im Verhältnis stehen. Wenn die Digitalisierung wirklich zum Segen für alle werden soll, brauchen wir sinnvolle ordnungspolitische Anreize und eine Medienordnung, die der veränderten Wettbewerbssituation auf dem Rundfunk- und Medienmarkt angemessen Rechnung trägt." Er nannte neben einer Anpassung der restriktiven Rundfunkregulierung insbesondere den Schutz der Inhalte durch ein effektives Leistungsschutzrecht der Sendeunternehmen und faire Wettbewerbsbedingungen im dualen System.

Adler und Grewenig diskutierten auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland gemeinsam mit Volker Blume, Philips, Nils Jonas Greiner, Thüringer Staatskanzlei, und Martin Deitenbeck, Sächsische Landesmedienanstalt, über die wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Herausforderungen der digitalen Fernsehwelt. Im Fokus stand dabei neben den neuesten technischen Entwicklungen wie z. B. HDTV und hybride Endgeräte vor allem die Perspektive der regionalen und lokalen TV-Veranstalter.

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