Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)

Private Fernsehveranstalter starten Informationsaktion Werbung 2000
Deutschland sieht schwarz

    Bonn (ots) - In einer einmaligen Aktion machen die privaten
Fernsehveranstalter in Deutschland heute auf die Bedeutung von
Werbung für die Programmvielfalt im privaten Fernsehen aufmerksam:
Mit einer 30 Sekunden langen Schwarzblende und dem anschließenden
Texthinweis: "Ohne Werbung sieht Ihr Programm ganz schön finster aus.
Denn Werbung finanziert diese Sendung", werden um 20.25 Uhr zehn
deutsche Fernsehsender (RTL, SAT.1, ProSieben, Kabel 1, VOX, RTL II,
Super RTL, tm3, DSF und n-tv) gleichzeitig und außerhalb der
Werbeblöcke ihr Programm für etwa 45 Sekunden unterbrechen. Ziel
dieser Aktion ist es, die Zuschauer über die Bedeutung der Werbung
für die Sicherung der Angebotsvielfalt im privaten Fernsehen zu
informieren. Damit soll das Wissen über und das Verständnis für
Werbung in Deutschland als einzige Refinanzierungsquelle der
Privatsender vertieft werden.
    
    Alleine im Jahre 1999 konnten die privaten Fernsehanbieter in
Deutschland Netto-Werbeeinnahmen von fast acht Milliarden Mark
erzielen. Ohne diese Einnahmen, die zu einem großen Teil wieder in
das Programm investiert werden, ließe sich das attraktive
Programmspektrum der privaten Anbieter nicht aufrechterhalten. Erst
Werbung macht die Vielfalt und die Qualität im privaten Fernsehen
möglich, die die Zuschauer zu Recht erwarten. Über diesen
Zusammenhang zwischen Werbung und Programmvielfalt sollen die
Fernsehnutzer durch weitere Aktionen der einzelnen Sender im Laufe
des Jahres informiert werden.
    
    Im Anschluss an die gemeinsame Programmunterbrechung zum Auftakt
der Informationsaktion Werbung 2000 werden die privaten
Fernsehanbieter auch mit der Schaltung von zwei 30-sekündigen Spots
für die Werbung beginnen. Mit den Spots soll auf die zentrale Rolle
hingewiesen werden, die der Werbung für die Schaffung von
Arbeitsplätzen sowie für die Sicherung des Wettbewerbs zukommt.
    
    Diese Aktionen des privaten Fernsehens sind Teil einer 1999
gestarteten, mediengattungsübergreifenden Kampagne, die der
Gesamtverband Werbeagenturen (GWA), der Zentralverband der Deutschen
Werbewirtschaft (ZAW) und die Organisation Werbungtreibende im
Markenverband (OWM) koordinieren. Die Spots wurden von der Agentur
Grey in Düsseldorf entwickelt, die Produktionskosten trägt die
werbungtreibenden Wirtschaft.
    
    Die privaten Fernsehsender stellen für die auf mindestens drei
Jahre angelegte Kampagne umfängliche Sendezeit zur Verfügung. Allein
im Jahr 1999 wurde ein Werbevolumen von ca. 21 Mio. Mark eingesetzt;
insgesamt wurden die Spots über 2000 mal ausgestrahlt. Die Mediazeit
für die Spots wie die Sendezeit für die diesjährige Information über
den Zusammenhang von Werbung und Programmvielfalt verteilt sich unter
den privaten Fernsehsendern nach einem Schlüssel entsprechend ihrer
Marktanteile in der Zielgruppe der über 14-jährigen im
zurückliegenden Jahr. 1999 konnte mit den Spots in dieser Zielgruppe
eine Nettoreichweite von ca. 90% bei rd. 22 Durchschnittskontakten
erzielt werden. Das bedeutet, dass ein Fernsehzuschauer dieser
Zielgruppe durchschnittlich 22 mal mit einem der Spots erreicht
wurde.
    
ots Originaltext: VPRT
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