Greening bedeutet nicht automatisch Flächenstilllegung
Diskussion mit Politik und Landwirtschaft auf IGW eröffnet

   

Berlin (ots) - Am Freitag startete die Internationale Grüne Woche 2013 in Berlin. Zum dreizehnten Mal vertritt der Deutsche Imkerbund e. V. (D.I.B.) die Interessen seiner Mitglieder bei Gesprächen an seinem Ausstellungsstand im ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. D.I.B.-Päsident Peter Maske: "Besonders wichtig ist es jetzt, unsere Forderungen bezüglich der Agrarreform 2013, die wir bereits im Juni 2012 in einem Positionspapier festgehalten haben, nochmals hier bei den Gesprächen mit den Agrarministern der Bundesländer sowie den Spitzenvertretern der deutschen Landwirtschaft zu bekräftigen. Unser Ziel ist es, flächendeckend bessere Nahrungsbedingungen für Honig- und auch Wildbienen bis zum Herbst zu erreichen, was zur Stärkung der Vitalität der Bienenvölker beitragen und auch bessere Überlebenschancen für diese bedeuten würde. Klar ist, dass es für beide Seiten, Imker wie Landwirte, Spielraum geben muss. Die kontrovers diskutierte Nutzung von Greening-Maßnahmen sehe ich als große Chance für alle Beteiligten und als gesellschaftliche Verpflichtung, denn Erhalt der Artenvielfalt: sowohl für Pflanzen als auch für Bestäuber muss für alle ein Anliegen sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Umsetzung solcher Maßnahmen keine Flächenstilllegung oder eine Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Nutzfläche, sondern eine Bereicherung bedeutet."

Der D.I.B. bietet auf der Messe außerdem ein reichhaltiges Informationsangebot für jedermann, natürlich ein lebendes Bienenvolk, Honigverkostung u. v. m.

Weitere Veranstaltungshinweise unter http://ots.de/IFg6y.

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