Bundesagentur für Arbeit (BA)

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2001
Anhaltende Eintrübung am Arbeitsmarkt
Teil 7 von 7

    Nürnberg (ots) - Insbesondere Beschäftigungschaffende Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes sind weiter spürbar zurückgegangen. So waren im Berichtsmonat in ABM und traditionellen SAM 151.200 Personen tätig, dies sind 26 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Dabei entfiel die Abnahme vor allem auf ABM (-33 Prozent auf 103.600; traditionelle SAM: -5 Prozent auf 47.600). Die Zugänge seit Januar waren mit 159.400 ebenfalls kleiner als im Vorjahreszeitraum, nämlich um 24 Prozent (ABM: -29 Prozent auf 120.100; traditionelle SAM: -3 Prozent auf 39.300).          Die Zahl der Teilnehmer in Maßnahmen zur direkten Förderung regulärer Beschäftigung erreichte zuletzt wieder das Vorjahresniveau. Im November befanden sich 111.100 Menschen in entsprechenden Tätigkeiten (ohne Arbeitnehmerhilfe). Nach wie vor spielen, wegen veränderter Förderkonditionen, vor allem SAM OfW eine erheblich kleinere Rolle (-41 Prozent auf 19.700). Im Zusammenhang damit haben Eingliederungszuschüsse kräftig zugelegt (+20 Prozent auf 56.100). Mit Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose waren ebenfalls erheblich mehr Personen tätig (+32 Prozent auf 15.100; Überbrückungsgeld: +6 Prozent auf 14.700). Seit Januar haben insgesamt 145.300 Personen mit diesen Instrumenten eine Arbeit aufgenommen (einschl. Arbeitnehmerhilfe), 6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Wie bisher standen Zunahmen bei Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose und bei Eingliederungszuschüssen (+39 Prozent auf 17.300 bzw. +4 Prozent auf 60.900), erhebliche Abnahmen bei SAM OfW gegenüber (-42 Prozent auf 25.100).          Das Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit hatte auch zuletzt wesentlich größere Bedeutung als im Vorjahr. So befanden sich im November 55.700 Teilnehmer in entsprechenden Maßnahmen (+38 Prozent). Seit Jahresbeginn sind 62.600 Personen eingetreten (+59 Prozent). Auch Freie Förderung wird nach wie vor wesentlich stärker genutzt. Seit Januar wurden 132.500 Leistungen bewilligt, 59 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei haben 28.000 Personen einen Internet-Zertifikats-Lehrgang besucht.          Zuletzt machten nach wie vor ca. 90.000 Leistungsempfänger von der Regelung des § 428 SGB III Gebrauch, unverändert ca. 12 Prozent mehr als vor einem Jahr. Jedoch nimmt nur ein Teil der Arbeitslosen ab 58 Jahren diese Regelung in Anspruch; 104.000 Personen in diesem Alter waren arbeitslos gemeldet und haben damit ihren Wunsch nach einem Arbeitsplatz dokumentiert (-14 Prozent gegenüber Vorjahr). In der Freistellungsphase der Altersteilzeit befanden sich mit ca. 11.700 ebenfalls wesentlich mehr Menschen (ca. +35 Prozent). Von Januar bis November wurden ca. 5.700 Zugänge gemeldet, ca. 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.               Die aktuellen Arbeitsmarktstatistiken finden Sie hier:

    http://www.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/index.html


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