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Minenjagdbooten der Marine: Reparaturen werden vorbereitet.

Rostock/Kiel (ots) - Bei einer geplanten Werftliegezeit zur Wartung des Minenjagdbootes "Rottweil" stellten Experten der Tamsen-Werft am Montag Risse in beiden Kupplungen zwischen den Antriebsmotoren und den Getrieben fest. Im Zuge weiterer Kontrolluntersuchungen auf zwei weiteren Minenjagdbooten ergaben sich die gleichen Schadensbilder. Die Beschädigungen gefährden bei Betrieb der Antriebsanlage das Maschinenpersonal und können schwere Folgeschäden an den Antriebsanlagen verursachen. "Ich bin froh, dass wir den Schaden rechtzeitig entdeckt haben", erklärte der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause. Er habe umgehend angewiesen, die Antriebsanlagen aller Minenjagdboote bis zur Behebung der Schäden der Nutzung zu entziehen. "Es kommt jetzt darauf an, dass wir gemeinsam mit der Werftindustrie und unseren Fachleuten eine tragbare technische Lösung zur Instandsetzung der Kupplungen finden." sagte Krause im Marinekommando in Rostock. Ein erster, konkreter Vorschlag zur Reparatur der Kupplungen werde bereits durch die Herstellerfirma und Technikern der Bundeswehr diskutiert.

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