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Marine - Pressemitteilung
Pressetermin: Fünf Jahrzehnte im Dienst der Minensuche - 3. Minensuchgeschwader feiert 50-jähriges Bestehen

Archivbild: Das schnelle Minensuchboot "Atair" gehörte zu den ersten Einheiten des 3. Minensuchgeschwaders. Foto: Deutsche Marine.

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Glücksburg (ots) - Kiel - 50 Jahre sind ein rundes Jubiläum. Ein solches feiert das 3. Minensuchgeschwader am kommenden Dienstag, den 11. Mai, im Marinestützpunkt Kiel. Der feierlichen Zeremonie werden neben dem 1. stellvertretenden Stadtpräsidenten von Kiel, Herrn Reiner Tschorn, Abordnungen der Patenstädte aus fünf Bundesländern sowie zahlreiche Angehörige und Ehemalige des Geschwaders beiwohnen. Ein Geschwaderfamilienfest rundet die Feierlichkeiten ab.

"50 Jahre sind kein Alter", findet Fregattenkapitän Marcus Paetsch, Kommandeur der "Elche" - so der auf das Wappen zurückzuführende Spitzname des Geschwaders. "Das 3. Minensuchgeschwader ist jung geblieben und wird auch zukünftig zuverlässig und professionell seine Fähigkeiten in den Dienst der Bundeswehr stellen", sagte der 41-jährige Kommandeur. "Aber gemessen am Alter der Deutschen Marine insgesamt muss man feststellen, dass das 3. Minensuchgeschwader ein Urgestein der Marine ist", fügt er mit einem Lächeln hinzu.

Heimathafen Kiel

Im Geschwader - mit dem Elchkopf im Wappen - verrichten rund 800 Soldatinnen und Soldaten ihren Dienst. 14 Boote haben in Kiel ihren Heimathafen: Dazu gehören die fünf Minenjagdboote der "Frankenthal-Klasse", fünf Minenjagdboote der "Kulmbach-Klasse" und zwei Tender - Versorgungseinheiten - der "Elbe-Klasse". Hinzu kommen der Stab mit der Geschwaderführung, der Sanitätsbereich sowie die Systemunterstützungsgruppe (SUG). Letztere wartet die Boote des Geschwaders und kann dazu auf einem Tender eingeschifft werden.

Aktuell befindet sich das Minenjagdboot "Kulmbach" im Rahmen UNIFIL-Einsatzes vor der libanesischen Küste.

Bewegte Geschichte

Die bewegte Geschichte des heutigen 3. Minensuchgeschwaders begann am 15. Oktober 1956 mit der Indienststellung des 3. schnellen Minensuchgeschwaders in Wilhelmshaven. Die Grundlage bildeten Boote der ehemaligen Kriegsmarine. Im April 1957 wurde das 3. schnelle Minensuchgeschwader, als erster Verband der noch jungen Bundesmarine, der NATO unterstellt. Ab dem 1. August 1958 erfolgte ein Umzug des Geschwaders mit seinen Angehörigen und Einheiten von der Nordsee an die Ostsee nach Kiel. 1959 begann der schrittweise Austausch der schnellen Minenboote. Am 15. Februar 1960 erfolgte die Umbenennung in das heutige 3. Minensuchgeschwader.

Das vorübergehende "Ruhen" für das 3. Minensuchgeschwader kam mit der Außerdienststellung am 23. September 1992 in Kiel. Die Neuaufstellung des Verbandes fand am 2. April 1996 in Olpenitz statt. Im Rahmen der Umstrukturierung der Streitkräfte im Jahre 2006 erfolgte die Schließung des Marinestützpunktes in Olpenitz. Somit war ein erneuter Umzug notwendig. Seit dem 06. Juni 2006 hat das 3. Minensuchgeschwader seinen Heimathafen wieder in der Landeshauptstadt Kiel.

Weitere Informationen finden Sie als PDF-Datei im Anhang.

Hinweise für die Presse:

Medienvertreter sind zur Feierlichkeit anlässlich des 50-jährigen Bestehens des 3. Minensuchgeschwader am Dienstag, den 11. Mai, herzlich eingeladen.

Treffpunkt:

Um 9 Uhr an der Hauptwache Marinestützpunkt Kiel, Schweriner Str. 17A, 24106 Kiel

Anmeldung:

Erforderlich mit beiliegendem Anmeldeformular beim Presse- und Informationszentrum der Marine, Außenstelle Kiel bis Montag, den 10. Mai, 15 Uhr unter FAX-Nummer 0431-384 1412 oder per Email.

Ansprechpartner vor Ort:

Fregattenkapitän Achim Winkler, Tel. 0431-3841410 / 0151-14626040

Hauptbootsmann Thomas Lerdo, Tel. 0431-3841411 / 0173-8872533

Pressekontakt:

Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Kiel
Fregattenkapitän Achim Winkler
Tel.: 0431-384 1410 / 0151 - 14626040
FAX: 0431-384 1412
E-Mail: Achim2Winkler@bundeswehr.org

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