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Raue Gangart bei Dortmund und Kaiserslautern am 27. Spieltag - Sperre für Lehmann?

    Berlin (ots) - Am 27. Spieltag standen vor allem die
Schiedsrichterentscheidungen im Mittelpunkt. So auch am Sonntag bei
der Partie SC Freiburg gegen Borussia Dortmund als Torhüter Jens
Lehmann gegen den Freiburger Coulibaly nachtrat - von Schiedsrichter
Fandel ungeahndet, jedoch nicht unbemerkt von den TV-Kameras. Nach
dem Spiel gestand der Dortmunder in "ran - SAT.1-BUNDESLIGA":  "Ich
habe ihn getroffen, was mir nicht passieren darf."
    
    Auf die Frage, ob sein Torhüter dafür gesperrt werden sollte,
antwortete Borussen-Trainer Matthias Sammer: "Das zu beurteilen liegt
nicht in meinem Aufgabenbereich. Meine Aufgabe liegt darin, ihn zu
erziehen."
    
    Im Interview mit "ran"-Moderator Jörg Wontorra glaubte
Team-Kollege Sebastian Kehl nicht an eine Verurteilung seines
Keepers: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jens Lehmann
nachträglich gesperrt wird. Wenn man den TV-Beweis zu Grunde legen
würde, müssten an jedem Wochenende etliche Spieler gesperrt werden."
    
    Dass Leverkusens Trainer Klaus Toppmöller für eine Sperre
plädiert, überraschte Kehl nicht: "Was soll Klaus Toppmöller auch
anderes sagen. Dadurch würde unsere Mannschaft geschwächt und
Leverkusen würde sich ins Fäustchen lachen."
    
    Ein Nachspiel ist nicht ausgeschlossen. Trotz eines Gesprächs
zwischen Lehmann und Schiedsrichter Fandel nach dem Spiel, ist für
DFB-Schiedsrichterlehrwart Eugen Strigel der Fall noch nicht
abgeschlossen: "Das glaube ich eigentlich nicht."
    
    
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