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"Richterin Barbara Salesch"
ab 2. Oktober 2000: 60 Minuten lang und mo-fr bereits um 15.00 Uhr

    Berlin (ots) - Deutschlands bekannteste Richterin sattelt um: In
"Richterin Barbara Salesch" geht es ab 2. Oktober 2000 um Strafrecht.
Sie verhandelt Delikte, wie sie Tag für Tag vorkommen. Dabei
orientiert sie sich so nah wie möglich am Alltag in deutschen
Gerichtssälen: Echte Juristen als Staatsanwälte und Verteidiger,
authentische Fälle, wie sie jeden Tag vor Gericht verhandelt werden -
Diebstahl, unterlassene Hilfeleistung, Betrug, Nötigung. Weil im
echten Strafgericht Kameras nicht zugelassen sind, werden Angeklagte
und Zeugen von Darstellern gespielt.
    
    Künftig verhandelt Barbara Salesch (50) 60 Minuten lang, mo - fr,
15.00 Uhr. Barbara Salesch erscheint außerdem mit einer völlig neuen
Website im Internet: u.a. mit Chat, User-Forum und dem Archiv ihrer
Fälle als Video-Download (ab 2.10.2000 unter www.sat1.de).
    
    Richterin Barbara Salesch ist als langjährige Vorsitzende
Richterin einer Strafkammer die Idealbesetzung für die Sendung. Sie
weiß genau, wie ein Richter die Wahrheit herausfindet, kennt die
Finten, die manchen Strafprozess zum Krimi machen. Dabei müssen es
nicht immer die großen Verbrechen sein. Barbara Salesch verhandelt
auch die kleineren Delikte, die jedem von uns passieren können.
    
    Es geht um Körperverletzung, Diebstahl, Erpressung und
Unterschlagung, aber auch um Massendelikte wie Alkohol am Steuer:
"Wer weiß schon, dass auch Alkoholfahrten ohne Folgen den Fahrer ins
Gefängnis bringen können? Ich verhandele Delikte wie
Umweltstraftaten, Steuerhinterziehung oder Sachbeschädigung:
Straftaten, von denen fast jeder einzelne Bürger mindestens eine
begangen hat, ohne jemals vor Gericht gestanden zu haben", erklärt
Richterin Barbara Salesch. "Unwissenheit schützt zwar in der Regel
nicht vor Strafe. Gerade darum aber ist es gut, wenn ich mit meiner
Sendung aufklären und vorbeugen kann."
    
    Barbara Salesch beantwortet mit ihren Verfahren Fragen, die viele
Menschen wirklich interessieren: z.B. ob ein Vater, der keinen
Unterhalt zahlt, im Gefängnis landen oder ein betrunkener Radfahrer
seinen Führerschein verlieren kann.
    
    Ein Jahr lang hat Barbara Salesch in ihrem Schiedsgericht
Streithähne miteinander ins Gespräch gebracht und in rund 350 Fällen
den Streit entschieden - vom "Maschendrahtzaun" bis zum Ärger um
einen schrottreifen Gebrauchtwagen. Ein Strafgericht im Fernsehen ist
neu. "Die meisten Menschen haben durch US-Gerichtsfilme eine
Vorstellung vom amerikanischen Strafprozess. Doch wie ein
Strafgericht bei uns funktioniert, ist wenig bekannt". Barbara
Salesch freut sich auf ihre neue Aufgabe, mit der sie ebenso Neuland
betritt, wie vor einem Jahr mit dem Schiedsgericht.
    
ots Originaltext: SAT.1
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