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HSV-Keeper Frank Rost vor dem Europa League-Halbfinale im SAT.1-Interview: "Jeder wird alles geben, um diesen Traum zu erfüllen"

Unterföhring (ots) - Kurz vor dem so wichtigen Halbfinale des Hamburger SV gegen den FC Fulham (22.4.2010 ab 20.15 Uhr live in SAT.1) in der UEFA Europa League traf "ran" Frank Rost zum Interview.

Das mögliche Finale im eigenen Stadion "ist sicherlich ein Traum für jeden. Da wird auch alles beiseite geschoben. Egal, ob jetzt vieles negativ gesehen wird. Aber in diesen beiden Spielen wird jeder alles geben, um sich diesen Traum zu erfüllen", sagt HSV-Keeper Frank Rost

Bislang ist das Konzept von Bruno Labbadia in der Europa League immer aufgegangen. Doch die Kritik an der Mannschaft aufgrund der mäßigen Bundesliga-Leistungen (nur eins der letzten sechs Bundesligaspiele gewonnen) wächst... Frank Rost: "Jedes Jahr kommt ein neuer Trainer, der neue Ideen hat, der eine andere Philosophie hat. Das ist unwahrscheinlich schwierig. Das nagt an dem Verein, das nagt auch an den Spielern, das steckt auch nicht jeder Spieler so einfach weg. Fußball ist Tagesgeschäft. Mit der Kritik müssen wir leben. Da ist es natürlich klar, dass man sich die positiven Dinge sucht. Das ist die Europa League. Zwei mal Halbfinale, das winkende Endspiel im eigenen Stadion, das lässt alles andere in den Hintergrund rücken."

Am Wochenende trat Rost aufgrund des Vorwurfs der Disziplinlosigkeit seitens des Trainerstabs (unerlaubter Kino-Besuch vor dem Spiel gegen Mainz) aus dem Mannschaftsrat zurück. "Ich habe dem vorgegriffen. Das ist mein Fehler gewesen, da muss man dann auch die Konsequenzen ziehen. Damit ist das Thema für mich gegessen."

Rost zur Auseinandersetzung mit Coach Bruno Labbadia: "Für mich gehört es zu jeder Beziehung dazu, dass man sich streitet. Es geht nie gegen jemand persönlich. Wenn der ein oder andere da empfindlich reagiert oder sich persönlich beleidigt fühlt - für diese Sentimentalitäten habe ich im Fußball leider keine Zeit. In der Zeit, in der ich Fußball gespielt habe, habe ich schon viel Lehrgeld bezahlt und viel auf den Deckel gekriegt. Wichtig ist, dass man erhobenen Hauptes rausgeht und nicht total kleinkariert denkt und wochenlang beleidigt ist. Letztendlich eint uns ja, dass wir gerne Erfolg haben. Da müssen wir sämtliche persönlichen Eitelkeiten zurückstellen und da müssen wir versuchen, am Donnerstag ein gutes Ergebnis zu erzielen, das wir nach Fulham fahren können und sagen: Wir schaffen das!"

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