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Das Erste: "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 2. Oktober 2016, um 18:30 Uhr im Ersten

München (ots) - Geplante Themen:

Schmutziger Deal oder Realpolitik? Hauptsache, keine Flüchtlinge 
Die Kanzlerin hat es zuletzt mehrfach betont: Eine Flüchtlingswelle 
wie im vergangenen Jahr dürfe sich nicht mehr wiederholen. Der 
EU-Türkei-Deal habe Erleichterung gebracht und sei eine Vorlage für 
weitere Abkommen. Doch mit wem? Ägypten, Tunesien, Libyen, 
Afghanistan - die Liste der Möglichkeiten scheint endlos. Wie konkret
sind diese Überlegungen? Was legitimiert ein Flüchtlings-Abkommen mit
autoritären Regimes und Staaten, in denen Menschenrechte massiv 
verletzt werden? Und welchen Preis zahlt Deutschland dafür, dass die 
Grenzen Europas möglichst dicht bleiben? Eine Analyse von Marie von 
Mallinckrodt.

Mehr Projekte gegen rechte Gewalt - was kann Prävention leisten?
Ein Anschlag auf ein Gebetshaus in Dresden, verstärkte Sicherheit vor
den Einheitsfeiern in Dresden - die Nervosität angesichts wachsender 
rechter Gewalt ist groß. Klar ist: Das Problem wurde jahrelang 
verschleppt, von lokaler Politik klein geredet. Nun will man endlich 
gegensteuern. Der Schlüssel sei mehr Prävention, um Radikalisierung 
früh zu verhindern. Die Regierung fördert immer mehr solcher 
Projekte. Was aber, wenn das gesellschaftliche Klima sich insgesamt 
verändert? Wenn "rechts" und "gewaltbereit" immer mehr als 
Normalzustand gelten? Eine Reportage von Ulla Fiebig aus Dresden und 
Pirna.

Zu beiden Themen:
Gespräch mit Thomas de Maizière, CDU, Bundesinnenminister 
Gespräch mit Cem Özdemir, B'90/Die Grünen, Parteivorsitzender 

Moderation: Tina Hassel

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de

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