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Programmänderungen im Ersten anlässlich des Todes von Götz George

München (ots) -

Montag, 27. Juni 2016
Anlässlich des Todes von Götz George ändert Das Erste sein Programm 
und strahlt heute um 16:15 Uhr ein 45-minütiges "Brisant extra" aus. 
Um 0:25 Uhr wird der Krimi "Schimanski: Loverboy" (WDR) von 2013 
wiederholt - der letzte Film der Schimanski-Reihe. 

Dienstag, 28. Juni 2016
22:45 Uhr  
Götz George - Der will doch nur spielen (WDR)
Film von Frank Bürgin
Götz George hat alle Rollen gespielt, alle Preise erhalten. Doch 
immer wieder hat er neue Herausforderungen gesucht. Selbst mit 75 
Jahren sagte er sich: "Tu' die Preise weg und spiel' weiter." 
Anlässlich des Todes von Götz George zeigt Das Erste die 
Dokumentation mit dem wohl letzten großen Interview.
Es gab eine prägende Figur in Götz Georges Karriere: Sein Alter Ego 
Horst Schimanski. Immer wieder ist George in den beigefarbenen Parka 
geschlüpft. Er war dann Horst Schimanski. Fast könnte man über die 
vermeintliche Paraderolle seinen Facettenreichtum vergessen. Aber nur
fast, denn er hat wirklich alles gespielt: Vom jugendlichen Liebhaber
zum alternden Triebtäter, vom schlimmsten Kriegsverbrecher zum 
Deserteur, er war Mörder und Ermordeter, Draufgänger und Sonderling. 
"Seid so phantasievoll ihr Produzenten, ihr Regisseure, dass ein 
guter Schauspieler euch alles liefern kann", sagte George - und er 
lieferte alles.
Seine vielleicht schwierigste Aufgabe hatte er 2013 zu meistern: Da 
stand er als sein eigener Vater vor der Kamera, als Heinrich George, 
der Vorzeigeschauspieler des Dritten Reiches, der 1946 in 
sowjetischer Internierung starb. Dem künstlerischen Erbe fühlte sich 
der Sohn immer verpflichtet: "Der verfolgt mich, auch wenn er tot 
ist", sagte Götz George über den Vater. 
Mehr als 60 Jahre stand Götz George auf der Bühne und vor der Kamera.
Insgesamt war und ist er in fast 50 Kino- und mehr als 120 
Fernsehproduktionen zu sehen. Es ist das Lebenswerk eines 
Getriebenen. Mehr geht nicht, möchte man meinen.
In dem Film von Frank Bürgin hat George einen sehr persönlichen 
Einblick in seine Geschichte gegeben und in die Charaktere, die er 
gespielt hat. Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Karriere 
- vom lispelnden Schauspiel-Eleven zum populärsten deutschen 
Darsteller der Nachkriegszeit.  
Redaktion: Adrian Lehnigk (WDR)

Mittwoch, 29. Juni 2016
20:15 Uhr
Besondere Schwere der Schuld (ARD Degeto)
Spielfilm Deutschland 2014 
In diesem beklemmenden Thriller glänzt Götz George als entlassener 
Sträfling, der noch eine Rechnung zu begleichen hat. 
An seiner Seite spielen: Hanno Koffler, Thomas Thieme, Hans-Martin 
Stier, Manfred Zapatka, Hannelore Elsner, Wilfried Hochholdinger und 
Anna Fischer.
Sascha Arango, renommierter Drehbuchautor und zweifacher 
Adolf-Grimme-Preisträger, ersann eine verstörende Geschichte, deren 
schockierende Pointe sich erst ganz zum Schluss erschließt. Unter der
Regie des erfahrenen "Tatort"-Regisseurs Kaspar Heidelbach erlebt der
Zuschauer das trügerische Idyll einer Ruhrpott-Grubensiedlung, in der
die Gartenzwerge aus den Vorgärten grüßen.

Freitag, 1. Juli 2016
22.00 Uhr
Schimanski: Schuld und Sühne (WDR)
Fernsehfilm Deutschland 2011
und
23:30 Uhr
Tatort: Moltke (WDR)
Fernsehfilm Deutschland 1988
mit dem legendären Gespann Götz George als Schimanski und Eberhard 
Feik als Thanner.  

Am 3. Oktober 2016 um 20:15 Uhr, am Tag der Deutschen Einheit, zeigt Das Erste den Film, in dem Götz George zum letzten Mal vor der Kamera stand: "Böse Wetter" (ARD Degeto).

In dem Krimi-Drama zur deutsch-deutschen Vergangenheit spielt Götz George einen Bergbau-Baron im Harz. Leonard Gehra (Matthias Koeberlin) ist ein gefragter Geophysiker. Als er auf einem Kongress in Berlin seine innovativen Methoden zum Silber-Abbau vorstellt, erhält Leonard einen Auftrag aus seinem Geburtsort Buchenrode im Harz: Bei Erkundungsbohrungen wurde hier Gestein mit hohem Silbergehalt gefunden. Leonard soll prüfen, ob mit seiner Methode ein Abbau zu konkurrenzfähigen Preisen möglich wäre. Für die krisengeschüttelte Bergbaustadt sind mit der Entdeckung große Hoffnungen verbunden, denn Ferdinand Türnitz (Götz George), der Bergbau-Baron der Region, will seine unrentable Mine in Kürze schließen. So avanciert Leonard nicht nur zum Hoffnungsträger für die Region, er wird auch mit seiner persönlichen Lebensgeschichte konfrontiert - war doch seine Kindheit in Buchenrode vom Tod des Vaters überschattet, der in den 70er Jahren bei einem Grubenunglück ums Leben kam. Noch immer umgibt in der Familie Gehra eine Mauer des Schweigens die Ereignisse von damals - aber Leonard will das nicht länger hinnehmen. Zu seiner Überraschung stößt er bei seinen Nachforschungen auf Hinweise zu einer gescheiterten DDR-"Republikflucht". Leonard wird klar, dass Ferdinand Türnitz bei den damaligen Ereignissen eine Schlüsselrolle zukam. Nun will er die Wahrheit um jeden Preis ans Licht bringen.

Den geänderten Programmablauf entnehmen Sie bitte den Seiten http://programm.daserste.de/

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