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Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten
Am Sonntag, 24. April 2016, 19:20 Uhr vom WDR im Ersten

München (ots) - Moderation: Michael Strempel

Geplante Themen:

Frankreich - Wie werde ich ein guter Franzose? / "Ich werde mein Bestes geben, die goldenen Regeln respektieren, mein Verhalten bessern und die Lehrer achten", verspricht eine Schülerin der Saint-Exupéry-Schule in Asnieríers. Strenge Regeln, straffe Hierarchien - mit diesem Konzept sollen junge Franzosen aus benachteiligten Pariser Vororten eine Chance bekommen. Patrick Bergot war Manager für eine Londoner Bank, dann hat er umgesattelt. Nun vermittelt er statt Gewinnmaximierung preußische Tugenden. Mit Erfolg. (ARD Studio Paris / Ellis Fröder)

Mali - Timbuktu lebt und atmet / Timbuktu, die alte Wüstenstadt, sie lebt wieder, die Menschen atmen auf. Drei Jahre ist es her, dass radikale Islamisten die Stadt mit ihrer Schreckensherrschaft terrorisiert haben. Heute patrouillieren UN-Blauhelmsoldaten im befreiten Timbuktu, um den Frieden zu sichern. Noch immer ist vor allem der Norden Malis bedroht von Anschlägen und Entführungen. Doch die Menschen schöpfen wieder Hoffnung. (ARD Studio Nairobi / Shafagh Laghai)

Brasilien - Kampf um die Nuss / Es ist ein Knochenjob, einer, den traditionell Frauen machen und damit den Lebensunterhalt ihrer Familien sichern. In den Urwäldern Brasiliens sammeln und knacken sie die Nüsse der Babassupalme. Aus der Schale machen sie Holzkohle, aus den Kernen Kosmetika, Putzmittel und Speiseöl. Die Babassu sei die "Mutter der Armen" sagen sie, denn sie sorge fürs Überleben. Doch nun wollen Großgrundbesitzer den Nuss-Sammlerinnen verbieten, die Wälder zu betreten. (ARD Studio Rio de Janeiro/ Michael Stocks)

Gaza - Ein neues Leben / Eher aus Versehen landet ein syrischer Flüchtling ausgerechnet in Gaza, diesem kriegsverwüsteten Streifen hinter hohen Mauern und Zäunen, wo die Arbeitslosigkeit bei 50 Prozent liegt. Keine Chance, je wieder von dort weg zu kommen. Doch Warif Hamido aus Aleppo muss man sich als glücklichen Mann vorstellen. Stolz steht er in der Küche seines Restaurants und sagt:" Wir sind in Gaza das erste syrische Restaurant in syrischer Hand." Außerdem habe er hier seine Liebe gefunden. (ARD Studio Tel Aviv / Susanne Glass)

Jemen - Hoffnung auf Frieden / Es ist mit Abstand das ärmste Land der Arabischen Halbinsel. Seit eineinhalb Jahren wird im Jemen Krieg geführt zwischen den Huthi-Rebellen und einer saudisch geführten Militärkoalition. Tausende Menschen wurden getötet, Millionen sind auf der Flucht, mehr als 20 Millionen Einwohner sind dringend auf Unterstützung angewiesen. Am 10. April hat ein Waffenstillstand begonnen, doch ein dauerhafter Friede ist noch immer nicht in Sicht. (ARD Studio Kairo / Thomas Aders)

Redaktion: Petra Schmitt-Wilting/Heribert Roth

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