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Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten
Am Sonntag, 30. August 2015, 19:20 Uhr vom SWR im Ersten

München (ots) - Moderation: Ute Brucker

Geplante Themen:

Serbien/Ungarn: Das Leid der Flüchtlinge
Kein Tag, keine Stunde, keine Minute ohne Schreckensnachrichten. 
Flüchtlinge, die sterben, Flüchtlinge, die nach tagelangen 
Fußmärschen vor Erschöpfung zusammenbrechen, Menschen in 
verzweifelter Lage. Tausendfach. Und das mitten in Europa. Ungarn 
zieht einen Zaun an der Grenze zu Serbien hoch. Aber die Menschen, 
die schon Wochen und Monate unterwegs sind, um vorwiegend aus dem 
Kriegsland Syrien nach Zentraleuropa zu gelangen, wollen sich davon 
nicht abhalten lassen. 
Eine Reportage von Susanne Glass, ARD Wien

USA/Mexiko: Zerrissene Familien
"Illegale" werden sie genannt, die Mexikaner, die über die grüne 
Grenze in die USA gelangt sind und dort arbeiten. Es sind Millionen, 
auf der Suche nach ein wenig Wohlstand. Viele von ihnen haben Kinder,
die in den USA geboren wurden und die damit automatisch einen US-Pass
bekommen haben. Aber die Eltern bleiben "illegal" und nicht selten 
werden sie, schon beim geringsten Gesetzesverstoß, ausgewiesen. So 
wie Antonia. Sie darf ihre Kinder, die in fremder Pflege leben, nur 
alle paar Wochen einmal sehen. An der Grenze zu Mexiko. Unter 
Polizei-Aufsicht.
Eine Reportage von Markus Schmidt, ARD New York

Bangladesch: Bedrohte Blogger
Parvez Alam tut das, was viele junge Menschen auf der ganzen Welt 
tun. Er schreibt einen Internet-Blog. Sein Thema: Gewalt und 
Religion. Er weiß, dass er damit provoziert. Kaum ein Tag, an dem er 
nicht beschimpft und bedroht wird. Von Islamisten. Bei den Worten 
allein bleibt es nicht. Allein dieses Jahr sind bereits vier bekannte
Blogger in Bangladesch brutal ermordet worden. Aber Parvez will 
trotzdem weiterschreiben und sich nicht einschüchtern lassen. Er 
kämpft für einen säkularen Staat, in dem es möglich sein soll, auch 
religiöse Auswüchse zu kritisieren. 
Eine Reportage von Markus Spieker, ARD Neu Delhi

Mexiko: In falschen Händen
In Mexiko gibt es Bundesstaaten, die von deutschen Behörden als 
"Unruhestaaten" angesehen werden. Chihuahua gehört dazu. In diese 
Regionen dürfen offiziell keine Waffen geliefert werden. Und doch 
finden deutsche Waffen den Weg genau dorthin. Mal zur Polizei, die 
als korrupt gilt, mal direkt zur Drogenmafia. Die Opfer: meist 
Zivilisten und nicht selten auch Bürgerrechts-Aktivisten.
Ein Bericht von Thomas Reutter und Daniel Harrich, SWR

Namibia: Der Tag der Herero
Vor über 100 Jahren massakrierten deutsche Soldaten 85.000 Menschen 
in Südwestafrika. Zum ersten Mal sprach vor kurzem die 
Bundesregierung aus, was es war: "Völkermord". Worte, die die 
Nachfahren der Herero immer wieder gefordert haben. Alljährlich 
gedenken die Herero der Niederschlagung ihres Aufstandes gegen die 
deutschen Kolonialherren. 
Eine Reportage von Ulli Neuhoff, ARD Johannesburg

Schnappschuss: Warum so viele Iren rothaarig sind
Von Julie Kurz, ARD London 

Redaktion: Stefan Rocker

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