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"ttt - titel thesen temperamente" (hr) am Sonntag, 14. Juni 2015, um 23:05 Uhr

München (ots) - Geplante Themen:

Brauchen wir die UNO noch?

Die UNO - gegründet vor 70 Jahren - war nicht der erste Versuch der internationalen Staatengemeinschaft, sich eine gemeinsame Organisation zu schaffen, die weltweit Sicherheit herbeiführen und garantieren sollte. Als Ergebnis des Ersten Weltkrieges wurde der Völkerbund gegründet, durch den internationale Konflikte friedlich gelöst werden sollten. Spätestens mit dem Austritt Deutschlands im Oktober 1933 war jedoch schon das Ende dieses Völkerbundes besiegelt. Sechs Jahre später brach der Zweite Weltkrieg aus. Im Nachgang dieses Krieges wurde zur Schaffung einer neuen, weltweiten Friedensordnung die UNO gegründet. Doch wie erfolgreich sind die heutigen Eingriffe der UNO in das Weltgeschehen? Das Jahr 2014 wird als jenes Jahr in die Geschichte eingehen, in dem das globale Chaos ausbrach, war es doch gezeichnet von dem Ukraine-Konflikt, dem Gaza-Krieg, der Entstehung des Islamischen Staates oder der Ebola-Epidemie. Bei all diesen Konflikten fehlte ausgerechnet die vermittelnde Hand der UNO. Warum wird die UNO zu solchen Konflikten nicht mehr hinzugeholt, warum wird sie ignoriert, warum machen die Großmächte Politik an der UNO vorbei oder gar gegen sie? "Globales Chaos - machtlose UNO" nennt der Journalist und Publizist Andreas Zumach sein Buch, in dem er in der Geschichte der UNO auf Spurensuche geht und nach den Gründen ihres Versagens fragt.

"ttt" hat den Autor Andreas Zumach, Träger des Göttinger Friedenspreises, in Genf getroffen und außerdem mit Gunter Pleuger, ehemals deutscher Botschafter bei der UNO in New York, darüber gesprochen, ob wir die UNO überhaupt noch oder dringender denn je brauchen.

Außerdem bei "ttt":

"Die Frau, die Nein sagt" - Warum die Künstlerin Françoise Gilot als einzige Frau die Beziehung zu Picasso beendete: "ttt" hat Françoise Gilot in Paris am Montmartre getroffen und mit dem Buchautoren Malte Herwig über die Begegnung mit dieser ganz besonderen Frau gesprochen.

"Freistatt" - Ein Spielfilm zeigt jetzt die Qualen der ehemaligen Heimkinder in der Bundesrepublik: "ttt" spricht mit dem Betroffenen Wolfgang Rosenkötter über seine traumatischen Erlebnisse und darüber, warum er heute in Freistatt nicht nur ein Dokumentationszentrum aufbaut, sondern für die Jugendlichen als Vertrauensperson arbeitet.

Schluss mit dem "Barbie-Feminismus" - Warum die britische Bloggerin Laurie Penny gegen falsche Emanzipation rebelliert: "ttt" befragt Penny zu ihrer These, dass "Karriere-Barbies" nur der neoliberalen Ordnung gehorchen, unter der auch die Männer leiden ...

Das berühmteste Bach-Bildnis kehrt zurück - Warum der Stardirigent Sir John Eliot Gardiner sich für Leipzig stark gemacht hat: "ttt" hat Gardiner dort getroffen, wo er aufgewachsen ist und wohin das legendäre Bach-Bild aus Deutschland gerettet wurde: auf der Farm seines Familienbesitzes in Dorset.

Moderation: Max Moor

Redaktion: Gitta Severloh und Chritian Sprenger

Pressekontakt:

Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Tel: 089/5900 23876,
E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de

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