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"Beckmann" am Donnerstag, 25. September 2014, um 22.45 Uhr

München (ots) - Menschen auf der Flucht - letzte Rettung Europa?

Hunderttausende Menschen suchen Schutz vor dem Terror der Extremistenmiliz "Islamischer Staat". Allein die Türkei hat an einem Tag fast 140.000 Menschen aufgenommen, die vor den Kämpfen in Syrien geflüchtet sind. Das UNO-Flüchtlingswerk warnt vor einer humanitären Katastrophe. Es fehlt an medizinischer Versorgung und Hilfsgütern. Während weltweit die Zahl der Flüchtlinge so hoch ist wie nie zuvor, fühlen sich deutsche Städte und Gemeinden mit der Aufnahme von Asylbewerbern überfordert. Wie können wir Menschen helfen, die aus Kriegs- und Katastrophengebieten fliehen? Braucht Europa eine neue Flüchtlingspolitik? Und welche Verantwortung muss Deutschland tragen?

Darüber diskutieren bei "Beckmann":

Aram Ali (flüchtete vor einigen Jahren aus Syrien nach Deutschland 
und hilft heute Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsgebiet)
Günter Burkhardt (Geschäftsführer von "Pro Asyl")
Reinhold Gall (Innenminister von Baden-Württemberg, SPD)
Heribert Prantl (Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen 
Zeitung) 
Elise Bittenbinder (Psychotherapeutin, die traumatisierte Flüchtlinge
betreut) 

Im Anschluss an das "Nachtmagazin" zeigt das Erste ab 00:20 Uhr die zweistündige Highlight-Sendung "Zeugen der Zeit" - das Beste aus 15 Jahren "Beckmann". Zu sehen sind Gesprächsausschnitte, die für Diskussionen sorgten und manchmal Fernsehgeschichte schrieben. Dabei sind u.a. Angela Merkel, Gerhard Schröder, Rudi Carrell, Harald Juhnke, Karl Lagerfeld, Boris Becker, Heidi Klum, Ursula Andress, Hape Kerkeling, Heinz Schenk, Harald Schmidt und Shirley MacLaine.

624 Ausgaben, rund 2.000 Gäste - nach mehr als 15 Jahren endet ein Kapitel Talk-Geschichte im deutschen Fernsehen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Reinhold Beckmann angekündigt, seine Sendung nicht fortführen zu wollen. Hochkarätige Gäste sorgten seit dem "Beckmann"-Start am 25. Januar 1999 immer wieder für Gesprächsstoff. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Altkanzler Helmut Schmidt waren jeweils sechsmal zu Gast, der Dalai Lama und Stephen Hawking nahmen ebenso Platz am "Beckmann"-Tisch wie die Hollywood-Stars Sophia Loren und Michael Douglas. Bundeskanzler Gerhard Schröder äußerte sich bei "Beckmann" über den "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin, der frühere Guantánamo-Gefangene Murat Kurnaz brachte die Politik in Erklärungsnot, das Doping-Bekenntnis des Ex-Radprofis Bert Dietz erschütterte den deutschen Radsport. Für dieses Interview wurde Reinhold Beckmann 2007 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie "Beste Moderation Information" ausgezeichnet. Nächstes Jahr kehrt Reinhold Beckmann mit einer neuen regelmäßigen Reportage-Sendung am Montagabend um 20.15 Uhr ins Erste zurück. Auch die ARD-"Sportschau" wird er in den kommenden Jahren weiterhin moderieren.

Redaktion: Franziska Kischkat

Akkreditierte Journalisten finden die Sendung "Zeugen der Zeit" im Vorführraum des Pressedienstes Das Erste (https://presse.daserste.de) zu Rezensionszwecken vorab zur Ansicht.

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