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"Beckmann" am Donnerstag, 17. April 2014, um 23.40 Uhr

München (ots) - Informiert oder manipuliert - wie die digitale Welt unser Leben verändert Facebook, Google & Co. sammeln über uns immer mehr Informationen, Geheimdienste überwachen umfassend unsere elektronische Kommunikation, Cyberkriminelle stehlen Millionen Kundendaten - jede Woche sorgen neue Meldungen für Verunsicherung. Die Digitalisierung verändert in ungeheurem Tempo unseren Alltag. Ist die digitale Revolution eine Gefahr für Demokratie und Freiheit? Was kann die Politik gegen die wachsende Macht globaler Konzerne und die Datensammelwut der Geheimdienste unternehmen? Und wie sieht das Arbeitsleben der Zukunft aus?

Darüber diskutieren bei "Beckmann":

Sigmar Gabriel (Bundesminister für Wirtschaft und Energie, SPD) Als SPD-Bundesvorsitzender steht er für die Internet- und Datenpolitik seiner Partei, als Wirtschaftsminister ist er mitverantwortlich für die digitale Infrastruktur des Standorts Deutschland. Sigmar Gabriel warnt vor der Überwachung und Manipulation der Bürger durch eine Koalition von Geheimdiensten und Online-Giganten. Dies bedeute den "Verrat unserer Grundwerte".

Frank Schirrmacher (Mitherausgeber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung") Unternehmen, Behörden und Wissenschaftler versuchten mit Hilfe gigantischer Mengen persönlicher Daten unser Leben zu lenken, sagt Frank Schirrmacher und ist überzeugt: "Big Data verändert unser Denken und Handeln radikal."

Juli Zeh (Schriftstellerin und Juristin) Nicht erst seit ihrer Streitschrift "Angriff auf die Freiheit" gilt sie als vehemente Kritikerin eines zunehmenden Überwachungsstaats. Juli Zeh fordert einen neuen "Code Civil" für den Mensch im Netz. Dennoch blickt die Publizistin optimistisch in die digitale Zukunft und sieht Chancen in der Datennutzung.

Fabian Heilemann (Internet-Unternehmer) Als "Digital Native" steht er für eine junge Unternehmergeneration und verdiente innerhalb kürzester Zeit ein Vermögen: 2009 gründete Fabian Heilemann gemeinsam mit seinem Bruder ein Online-Portal - und verkaufte es zwei Jahre später für 114 Millionen Dollar an Google. Als die Brüder den Verdacht hatten, dass ihr früheres Unternehmen abgewickelt werden soll, kauften sie es 2013 zurück.

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