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Das Erste: "Menschen bei Maischberger" am Dienstag, 22. April 2014 um 22.45 Uhr

München (ots) - Das Thema:

Unser Rat der Weisen: Was zählt im Leben?

Wie führt man eine gute Ehe? Wie übersteht man Intrigen und Niederlagen im Beruf? Was tun, wenn man ein Vermögen verliert? Muss man Angst vor dem Tod haben? - Wer kann derartig existenzielle Fragen besser beantworten als die Generation 80 plus?

Gäste
Joachim Fuchsberger (Schauspieler und TV-Moderator)
Hildegard Hamm-Brücher (Ehemalige FDP-Politikerin)
Hans-Jochen Vogel (Ehemaliger SPD-Vorsitzender)
Barbara Rütting (Schauspielerin und Politikerin)

Joachim Fuchsberger 
"Das letzte Jahr war schrecklich, ich war mehr im Krankenhaus als zu 
Hause", sagt der 87-Jährige. "Blacky" hatte im Sommer einen 
Schlaganfall erlitten und sich nur schwer davon erholt. Sein früheres
Credo "Alt werden ist nichts für Feiglinge" formuliert Joachim 
Fuchsberger in seinem neuen Buch ("Zielgerade") um: "Altwerden ist 
scheiße." Sein Ziel 2014:  Er möchte die "Diamantene Hochzeit", also 
60 glückliche Jahre an der Seite seiner Frau Gundel, feiern. Seine 
wichtigste Ehe-Regel: Das Privatleben wichtiger nehmen als die 
berufliche Karriere. Nur so ließen sich Krisen wie eine 
Millionenpleite oder berufliche Anfeindungen überstehen.

Hildegard Hamm-Brücher
Die Grande Dame der deutschen Nachkriegspolitik wird bis heute wegen 
ihrer Gradlinigkeit von vielen Menschen bewundert. Die 92-Jährige 
gilt als moralische Instanz. Ihre berühmte Bundestagsrede nach dem 
Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Schmidt 1982 hatte Konsequenzen 
für ihre Karriere. Unter Kanzler Kohl und Vizekanzler Genscher 
blieben der früheren Staatsministerin im Auswärtigen Amt politische 
Spitzenposten verwehrt. Dass sie in den prüden Jahren der 
Nachkriegsrepublik eine unkonventionelle Ehe führte, die erst 2008 
mit dem Tod ihres Mannes endete, gehört zu den weniger bekannten 
Seiten von Hildegard Hamm-Brücher.

Hans-Jochen Vogel
Pflichtbewusst, bescheiden, aufrichtig: Wenige andere Politiker 
bringt man mit diesen Attributen so in Verbindung wie den 
langjährigen SPD-Chef. "Spendenaffäre? Dienstwagen-Affäre? 
Putzfrauen-Affäre? Bei Vogel undenkbar", schrieb der SZ-Journalist 
Heribert Prantl über den früheren Münchener Oberbürgermeister, 
Bundesminister, Oppositionsführer und SPD-Kanzlerkandidaten. Nach 
seinem Rückzug aus der Politik zog der heute 88-Jährige mit seiner 
Frau Liselotte in ein Altenwohnheim. "Der Tod hat für mich nichts 
Erschreckendes", sagt der gläubige Katholik.

Barbara Rütting 
"Ich war in meinem Leben mehrfach pleite und musste wieder bei null 
angefangen", sagt die 86-Jährige, die sich nach ihrer 
Schauspielkarriere als Autorin vegetarischer Kochbücher und 
kämpferische Tierschützerin einen Namen machte. Ihre späte Karriere 
in der  Berufspolitik beendete die zeitweilige Alterspräsidentin des 
Bayerischen Landtags nach sechs Jahren aus gesundheitlichen Gründen: 
"Die Politik hat mich fast kaputt gemacht, ich konnte nichts 
erreichen und habe die ständigen Intrigen nicht ausgehalten." Barbara
Rütting misstraut langen Beziehungen und Ehen - aus eigener 
Lebenserfahrung. 

"Menschen bei Maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit der Vincent TV GmbH.

Redaktion: Hans-Georg Kellner

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