ARD Das Erste

"Beckmann" am Montag, 27. September 2010, um 22.45 Uhr

München (ots) - Die Gäste:

Maria Riesch (Skirennläuferin und Doppel-Olympiasiegerin von Vancouver) Andreas Biermann (ehem. Fußballprofi, der seine Depressionserkrankung öffentlich machte) Prof. Florian Holsboer (Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie) Gerhard Huber (früherer Bankmanager, der nach einem Burnout sein Leben radikal änderte)

Volkskrankheit Depressionen - macht uns die Arbeitswelt krank? Es kann jeden treffen: Mehr als vier Millionen Deutsche leiden an akuten Depressionen, die Dunkelziffer liegt noch weit darüber. Tausende Betroffene nehmen sich jedes Jahr das Leben, weil ihnen alles leer und sinnlos erscheint. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen am Burnout-Syndrom. Im Spätherbst 2009 sorgte der Freitod des Nationaltorwarts Robert Enke für eine Welle des Mitgefühls - und löste eine große Diskussion über den immensen Druck der Hochleistungsgesellschaft aus. Macht uns die moderne Arbeitswelt krank? Wie gehen wir mit unseren Schwächen und Versagensängsten um?

Bei "Beckmann" diskutieren Experten und Betroffene über ihre Erfahrungen: Andreas Biermann, früherer Fußballprofi des FC St. Pauli, ist nach Robert Enkes Tod offensiv mit seiner Erkrankung umgegangen. Außerdem zu Gast sind Prof. Florian Holsboer, der zu Deutschlands führenden Depressionsforschern zählt, sowie Gerhard Huber, der nach einem Burnout seinen Spitzenjob bei einer Bank aufgab.

Maria Riesch weiß, was Leistungsdruck bedeutet. Bei den Winterspielen von Vancouver versagte Deutschlands Goldhoffnung Nummer eins gleich bei ihrem ersten Rennen - und enttäuschte die hohen Erwartungen von Millionen Fans und sich selbst. Doch dem Scheitern folgte der Triumph: Mit zwei Goldmedaillen avancierte die 25-Jährige doch noch zur umjubelten Ski-Königin der Nation. Bei "Beckmann" schildert Maria Riesch ihr Leben, in dem Hundertstelsekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden, sowie ihren Umgang mit Stress und Druck.

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