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Anders leben Das ARD-Morgenmagazin stellt Menschen vor, die Neues wagen

Köln (ots) - Vom 13. bis 17. September 2010 besucht Reporterin Ingeborg Haffert jeden Morgen in drei Live-Schalten um 6.45 Uhr, 7.45 Uhr und 8.45 Uhr Menschen, die aus dem Rahmen fallen, weil sie anders leben, als wir es gewohnt sind. Sie alle haben eins gemeinsam: das Bedürfnis, ihren Alltag sinnvoll zu gestalten.

Am Montag, 13. September erlebt das Moma den Alltag der Familie Stenmans in Köln. Elisabeth Stenmans hat neben ihren beiden leiblichen Kindern noch 32 weitere Kinder angenommen. Kinder, für die es in ihrem Heimatland keine Hoffnung mehr gab. Die 60jährige holte sie nach Deutschland, adoptierte sie, schickte sie zur Schule und sorgte dafür, dass viele von ihnen mittlerweile auf eigenen Beinen stehen können.

Johannes Liess wird am Dienstag besucht. Jahrelang war der Architekt in der Welt unterwegs. Dann zieht er mit seiner Frau und drei Kindern in ein ostdeutsches Dorf, in dem nur noch vier Menschen leben. Dort baut er eine Dorfschule auf, lockt damit junge Familien nach Lüchow und erweckt den kleinen Ort aus dem Dornröschenschlaf. Heute leben 20 Erwachsene und 20 Kinder in Lüchow.

Agnes Behringer wird am Mittwoch vorgestellt. Sie hat schon früh erkannt, dass Kinder und Senioren viel miteinander anfangen können. Aus dieser Erkenntnis wurde eine Einrichtung, die in Deutschland ihresgleichen sucht: Ein Seniorenheim mit integriertem Kindergarten. Schon morgens erwarten die älteren Bewohner die Ankunft der Kinder, die hier von 7-19 Uhr betreut werden. Das ARD-Morgenmagazin lässt Kinder, Betreuer und Senioren zu Wort kommen und zeigt das außergewöhnliche Miteinander von jung und alt.

Um Rudolf Merod geht es am Donnerstag. Er war ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann mit eigenem Betrieb. Bis er erkannte: Noch mehr Aufträge, noch mehr Geld, das konnte es nicht sein. Der Unternehmer verkaufte alles und gründete den Umsonstladen in Trier. In einer alten Stadtvilla werden Geschirr, Kleidung, Möbel und Elektrogeräte angeboten, alles von guter Qualität, gespendet von Trierer Bürgern. Ein Erfolgsmodell, das deshalb funktioniert, weil es nur einen einzigen Appell gibt: Bringen Sie uns nur etwas, was sie auch selber mitnehmen würden.

Zum Abschluss am Freitag geht es zum Ehepaar Blancke. Die beiden sind Hauseltern und wohnen mit 140 Menschen in der Lebensgemeinschaft Münzinghof bei Nürnberg. Die Hälfte der Bewohner sind "Menschen mit Hilfebedarf", wie sie hier genannt werden. Zur Lebensgemeinschaft gehört ein Bauernhof mit Kühen und Schweinen, eine Käserei, eine Bäckerei und eine Gärtnerei. Seit 30 Jahren arbeiten hier Behinderte und Nichtbehinderte gleichberechtigt zusammen.

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