ARD Das Erste

"Beckmann" am Montag, den 30. August 2010, um 22.45 Uhr

München (ots) - Die Gäste:

Thilo Sarrazin (Bundesbank-Vorstandsmitglied, SPD) Aygül Özkan (Sozial- und Integrationsministerin von Niedersachsen, CDU) Renate Künast (Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist) Thomas Sonnenburg (Sozialpädagoge und Deutschlands bekanntester Streetworker)

Thilo Sarrazin

Die einen sehen ihn als politischen Brandstifter, für andere spricht endlich jemand Klartext: Thilo Sarrazin provoziert jeden Tag neue Schlagzeilen mit Verbalangriffen gegen bildungsferne Migrantenfamilien und Hartz-IV-Empfänger. Die Politik ist entsetzt: Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich empört, SPD-Chef Sigmar Gabriel hält die Thesen seines Genossen für "dämlich" und rät ihm zum Parteiaustritt. Gefährdet der frühere Berliner Finanzsenator rechtspopulistisch den sozialen Frieden - oder benennt er schonungslos das Versagen der deutschen Migrations- und Sozialpolitik? Bei "Beckmann" stellt sich Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin nach der Empörungswelle der letzten Tage erstmals ausführlich in einer Talksendung der Diskussion mit seinen Kritikern.

Aygül Özkan

Im April wurde sie über alle Parteigrenzen hinweg gefeiert: Aygül Özkan ist die erste muslimische Landesministerin und gilt als Symbol für ein verändertes Deutschland. Schnell sorgte Niedersachsens Sozial- und Integrationsministerin für Aufregung: Zuerst sprach sich die türkischstämmige CDU-Politikerin gegen Kruzifixe an öffentlichen Schulen aus, dann geriet ihre geplante "Mediencharta" in die Kritik, mit der sich Journalisten zu einer bestimmten Berichterstattung zum Thema Integration verpflichten sollten. Bei "Beckmann" sagt Aygül Özkan in ihrem ersten großen TV-Interview seit ihrem Amtsantritt, warum Thilo Sarrazins Thesen zu Herkunft, Intelligenz und Integration immensen gesellschaftlichen Schaden anrichten.

Über dieses Thema diskutieren außerdem die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, der Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar sowie der Sozialpädagoge Thomas Sonnenburg, der von seinen Erfahrungen als Streetworker berichtet.

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