ARD Das Erste

"Plusminus" am Dienstag, 29. Juni 2010, um 21.50 Uhr

München (ots) - Moderation: Wolfgang Friedrich

Die Themen:

Angst der Sparer: Wohin bringen Anleger ihr Geld? Der Euro in der Krise. Immer mehr Deutsche verlieren das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung. Einige Anleger flüchten in den Schweizer Franken oder in die Norwegische Krone. Andere setzen zunehmend auf Sachwerte. Gefragt ist dabei nicht nur Gold. Auch bei Immobilien und Ackerland ist die Nachfrage stark gestiegen.

Bankentest: Wie Anlagen-Berater hohe Provisionen einstreichen Nach der Finanzkrise: Banken haben viel Vertrauen ihrer Kunden verspielt. Plusminus macht den Test: Beraten die Kreditinstitute jetzt im Interesse ihrer Kunden? Oder spielen bei der Anlagenempfehlung nach wie vor nur die Provisionsinteressen der Banken eine Rolle?

Rentner in Not - Beitragsexplosion in privaten Krankenkasse "Der Handlungsdruck ist bei uns überproportional" rufen die privaten Krankenversicherer laut. Sie ringen mit der Politik, sie wollen eine Beteiligung am geplanten Preisstopp bei Pharmaindustrie, Ärzten und Krankenhäusern, der für die gesetzlichen Kassen verhandelt wird. Kein Wunder, die Lage ist schlecht, die Kosten laufen Ihnen davon. Und die Zeche zahlen die Rentner. Sie wurden mit günstigen Einstiegssätzen in die private Krankenversicherung gelockt, doch nun sind die Beiträge teilweise so explodiert, dass oft mehr als die Hälfte der Rente für die Versicherung abgezwackt werden muss. Einzige Chance: massiv Leistungen abwählen, für die man ein Leben lang bezahlt und auf die man Wert gelegt hat. Und das Problem besteht für Neueinsteiger weiterhin. Würden die privaten Versicherer von Anfang an so kalkulieren, dass die Beiträge im Alter nicht explodieren, wären die Einstiegstarife so teuer, dass keiner mehr Interesse daran hätte. Steht das Modell der privaten Krankenversicherungen vor dem Aus?

Naturkosmetik: Wo Bio drauf steht, ist meist Chemie drin Schön sein ohne Chemie - das wollen immer mehr Verbraucher. Während der Markt für konventionelle Schönheitspflege stagniert, boomt die so genannte Naturkosmetik. Doch nicht überall, wo "Natur" oder "Bio" draufsteht, ist auch wirklich Naturkosmetik drin. Was auf den ersten Blick wie ein Naturprodukt wirkt, ist oft großteils reine Chemie. Die Verbraucher werden durch geschickte Werbung in die Irre geführt. Möglich ist das nur, weil es für Naturkosmetik - anders als bei Bio-Lebensmitteln - keine verbindliche Regelungen und Gütezeichen gibt.

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