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Kirchliche Sendungen zu Christi Himmelfahrt und am Wochenende 3./4. Mai

München (ots) - Der Papst und sein Jesus. Ein Bestseller aus Rom am Mittwoch, 30. April 2008, um 0.20 Uhr. Papst Benedikt XVI. hat einen Bestseller geschrieben. Ein Buch, das den Graben überbrücken will, den Aufklärung und kritische Bibelforschung zwischen dem Christus des Glaubens und dem historischen Jesus aufgerissen haben. Immer wieder schlägt er sein großes Thema an: Glaube braucht Vernunft - Vernunft braucht Glauben. Aber sind die Glaubenszeugnisse der ersten Christen - aufgeschrieben erst Jahrzehnte nach Jesu Tod - wirklich historisch glaubwürdig? Was sind Fakten, was ist bloß Deutung und was ist Theologie? Wer war dieser Mensch Jesus? Der Film von Bernd Seidl und Wolfgang Rommel präsentiert zentrale Thesen aus dem Jesusbuch des Papstes und konfrontiert sie gleichzeitig mit den Erkenntnissen der modernen Bibel- und Jesusforschung. In diesem Zusammenhang kommen nicht zuletzt bedeutende Bibelwissenschaftler und Theologen aus Deutschland, Irland und den USA zu Wort. Die Redaktion hat Uwe Bork (SWR). Am Donnerstag, 1. Mai 2008, um 10.00 Uhr, überträgt Das Erste live aus der Stadtkirche in Offenburg den evangelischen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt. Die Predigt hält der badische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer. Weil in diesem Jahr der Tag der Arbeit mit dem kirchlichen Feiertag zusammenfällt, beschäftigt sich Landesbischof in seiner Predigt mit Fragen nach dem Willen Gottes für arbeitende Menschen in Zeiten der Globalisierung und stellt den Standpunkt seiner Kirche dar. Der Gottesdienst wird in ökumenischem Geist gefeiert. Die Stadtkirche ist mit gut 100 Jahren die älteste evangelische Kirche in Offenburg - in der Ortenau, am Rande des Elsass. Sie bietet als eine von ganz wenigen Kirchen ein großes Chorfenster mit einer Darstellung der Himmelfahrt Christi. Redaktion: Ute-Beatrix Giebel (SWR) Sexuelle Gewalt macht stumm. Nicht nur in dem extremen Fall von Amstetten. Wer solche Übergriffe erleidet, empfindet oft tiefe Scham und Sprachlosigkeit. "Warum schämen sich da die Falschen?" fragt Pfarrer Stefan Claaß in seinem "Wort zum Sonntag" am 3. Mai 2008 um 22.05 Uhr. Er erzählt die Geschichte von Sabine, einer Frau, die nach langen Jahren des Schweigens ihre Scham als falsch entlarvt und ihre Sprache wiedergefunden hat. Redaktion: Ute-Beatrix Giebel (SWR) "Aufgewachsen in Armut - Kinder auf der Schattenseite" ist das Thema des dritten Teils der vielbeachteten Reportagereihe am Sonntag, 4. Mai 2008, um 17.30 Uhr in "Gott und die Welt". René Volkmann erinnert sich an seine Kindheit als "wir waren die vom Sozi". Er und seine vier Geschwister erlebten, wie es ist, ständig gehänselt und gedemütigt zu werden. Vor gut zehn Jahren besuchten Autorin Christel Sperlich und ihr Kamerateam die Berliner Familie zum ersten Mal. Damals war Kinderarmut in Deutschland noch kein Thema. Jetzt ist es Christel Sperlichs dritter Film über René und die anderen. Heute ist René 21. Die Folgen der Armut wird er nicht los. Als seine Mutter in eine tiefe psychische Krise fällt, betäubt er die Angst mit Schlaftabletten und Alkohol. Doch René lernte in seiner Kindheit nicht nur zu verzichten, sondern auch, sich nicht aufzugeben. Vor zehn Jahren wünschte sich René nichts sehnlicher als ein Fahrrad. Jetzt setzt er alles daran, trocken zu bleiben und sein Leben ohne Hartz IV zu bestreiten. Die Kraft dazu gibt ihm der Zusammenhalt in der Familie. Christel Sperlich wurde für den zweiten Teil ihrer Langzeitdokumentation im Jahr 2003 mit dem Medienpreis "Kinderrechte in der Einen Welt" der Kinder-Nothilfe-Stiftung ausgezeichnet. Beide Teile stießen auf ein ungewöhnlich großes Zuschauerinteresse. Die Redaktion hat Friederike Sittler (RBB). Fotos unter www.ard-foto.de Pressekontakt: Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste, Tel: 089/5900 3876, Fax: 089/550 1259, E-Mail: Agnes.Toellner@DasErste.de Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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