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Das Erste: Christliche Sendungen an den Weihnachtsfeiertagen

    München (ots) - "Das Wort zum Sonntag", samstags nach den "Tagesthemen" Am Samstag, dem 22. Dezember 2007, um 23.50 Uhr spricht "Das Wort zum Sonntag" Pastor Ralf Meister aus Lübeck. Ralf Meister, 42, ist hauptamtlich für mehr als 60 Pastoren im Kirchenkreis von Lübeck zuständig, und sprach am  22. Januar 2005 zum ersten Mal das traditionsreiche "Wort zum Sonntag". Am Samstag darauf, dem 5. Januar 2008, um 22.50 Uhr spricht Monsignore Stephan Wahl. Er stammt aus dem Rheinland und bevor er 1996 mit der Arbeit als Pfarrer bei der Katholischen Rundfunkarbeit des Bistums Trier begann, absolvierte er eine Zusatzausbildung als Hörfunk- und Fernsehjournalist beim Saarländischen Rundfunk. SWR und SR waren seitdem Schwerpunkte seiner Arbeit als "Wanderprediger im Mediendschungel". 1999 erhielt er den bislang einzigen Fernsehpreis für ein "Wort zum Sonntag", den "Goldenen Gong".

    Am Sonntag, 23. Dezember 2007, um 17.20 Uhr, gibt es zum letzten Mal in diesem Jahr "Lieder zum Advent". Es singt der Knabenchor der evangelischen Stadtkirche "Unser Lieben Frauen" in Bremen. Dieser Chor besteht seit 1945 und ist mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Konzerte in Paris, London, Kopenhagen oder Venedig waren in den vergangenen Jahren große Erfolge. Knapp 80 "Knaben" im Alter zwischen zehn und 20 Jahren haben an diesen vier Adventssonntagen jeweils zwei besinnliche geistliche Lieder gesungen. Das Programm für den 4. Advent besteht aus der Motette "Hodie Christus natus est" sowie dem Gesangbuchlied "Ich steh an deiner Krippen hier".

    Gottesdienste am Montag, 24. Dezember 2007: Um 17.00 Uhr überträgt der SWR die Evangelische Christvesper aus der Bartholomäuskirche im schwäbischen Markgröningen. Der Sage nach soll Hildegard, die Gattin Karls des Großen, in Markgröningen bereits im Jahr 809 einen Vorgängerbau der heutigen Stadtkirche errichtet haben. Die Liturgie des Gottesdienstes hält Pfarrerin Christa Leidig, die Predigt hält Oberkirchenrat Heiner Küenzlen, Stuttgart. Musikalisch wird die Christvesper gestaltet vom Posaunenchor und der Kantorei der Kirchengemeinde Markgröningen, die zur besonderen Feier des Festes durch ein Streicherensemble und die Solistin Maren Jakob verstärkt werden. Die Gesamtleitung hat Steffen Balbach.

    Um 22.45 Uhr überträgt der MDR die Katholische Christmesse aus Görlitz. Die Christen feiern in der Weihnachtsnacht die Geburt Jesu. Für sie ist es das Fest der Liebe und der Versöhnung, aber noch mehr: Ein Fest, an dem die Kirchen offen sind und der Weihnachtsfrieden aus den Gotteshäusern hinaus in die Welt getragen wird. So auch in der Görlitzer Kathedrale St. Jacobus. Hier feiern Deutsche, Polen und Tschechen miteinander die Heilige Nacht. So ist diese Christmesse im Dreiländereck, mitten in Europa, ein sichtbares Zeichen der Völkerverständigung. Das Bistum Görlitz ist die jüngste Diözese Deutschlands. Bischof Konrad Zdarsa ist der dritte Bischof und hat sein Amt erst vor einem halben Jahr angetreten - es ist die erste Christmesse, die er in Görlitz zelebrieren wird.

    Gott und die Welt, am Sonntag, dem 6. Januar 2008, um 17.30 Uhr In der Reportagenreihe "Gott und die Welt" wird der Lebensweg eines Sternekochs zum Benediktinermönch vorgestellt. Der Film "Küchenchef und Klosterbruder" von Eberhard Rühle begleitet Pater Mauritius in seinem Alltag und erzählt von den Schwierigkeiten und Freuden, die das Leben im Kloster mit sich bringen.

    Nach den Morgengottesdiensten im Kloster St. Mauritius im saarländischen Tholey macht sich Pater Mauritius sich auf den Weg ins Gästehaus neben der Abtei. Die kleine Pension ist nicht nur eine wichtige Einnahmequelle für das Kloster, sondern für Pater Mauritius auch die schönste Hauptbeschäftigung neben seinen täglichen geistlichen Pflichten. Die Küche mit Gewürzen aus dem Kräutergarten des Klosters ist sein Element. Mit 20 Jahren war Pater Mauritius bereits Sternekoch, doch er fühlte sich berufen, Mönch zu werden und trat in die Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey ein. Nach dem Theologiestudium in der Schweiz wurde er dort zum Priester geweiht. Der 46-jährige Pater bekleidet eines der wichtigsten Ämter des Klosters: Als Cellerar der Abtei ist er für die Finanzen und das wirtschaftliche Überleben des Klosters verantwortlich. Eine schwere Bürde, denn die kleine Abtei ist heute in einer schwierigen Lage: Früher lebten im Kloster noch 25 Mönche, aber seit vielen Jahren gibt es keinen Nachwuchs mehr. Inzwischen ist rund die Hälfte der nur noch 13 Mönche des Kloster älter als siebzig Jahre. Aus eigener Kraft lässt sich der Klosterbetrieb nicht mehr lange aufrecht erhalten. Der Film zeigt den Alltag in einem der ältesten deutschen Klöster, der 634 gegründeten Benediktinerabtei St. Mauritius im saarländischen Tholey, und dokumentiert den Wandel, dem die Ordensgemeinschaft unterworfen ist. Er schildert die persönlichen Beweggründe für den Wechsel ins Kloster. Der Zuschauer erfährt auch etwas über die Zweifel, denen Pater Mauritius ausgesetzt ist, ob dies wirklich die richtige Entscheidung war "fürs ganze Leben", und wie es ihm gelingt, diese immer wieder zu überwinden. Der Film zeigt auch Zeichen der Hoffnung für die Klostergemeinschaft durch die Solidarität der Bewohner von Tholey, die zu Hunderten an einer wieder aufgelegten Wallfahrt für den Namenspatron teilnehmen. Die Redaktion hat Nathalie Weber/SR.

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