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Geplante Themen des "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 28. Oktober 2007, um 18.30 Uhr im Ersten

    München (ots) - 1. Kampf um Schröders Erbe - was bleibt von der Agenda 2010? Der SPD-Bundesparteitag in Hamburg wird wohl dem Vorschlag von Parteichef Kurt Beck zustimmen, älteren Arbeitslosen länger ALG I zu zahlen. Damit entscheidet er zugleich die Führungsfrage: für Beck - und gegen Vizechef Müntefering. Es geht darum, wie viel von Schröders Reform-Agenda 2010 noch übrig bleibt. Beck will die SPD wieder sozialer auftreten lassen, um verlorene Wählerschichten zurückzugewinnen. Müntefering hingegen will an der Reformpolitik festhalten - für Wachstum und neue Arbeitsplätze. Autor: Wolfgang Wanner

    2. Billig-Löhner auf Baustellen - wie der Mindestlohn massenhaft unterlaufen wird Für Bauarbeiter existieren Mindestlöhne - zwischen 9.80 und 12.50 Euro die Stunde. Doch auf deutschen Großbaustellen wird der tarifliche Mindestlohn massenhaft gebrochen. Bei Razzien greifen Zoll-Fahnder verstärkt Billig-Löhner auf, denen sittenwidrig niedrige Löhne gezahlt wurden. Meist kommen sie als Scheinselbstständige aus dem europäischen Ausland, sind daher gewerkschaftlich nicht organisiert. Autor: Alex Jakubowski

    3. Ab in die Tonne - der Grüne Punkt vor dem Aus? Wirtschaftsminister Glos möchte den Grünen Punkt abschaffen - Umweltminister Gabriel will ihn retten: Um die Zukunft des dualen Mülltrennungssystems ist in Berlin heftiger Streit entbrannt. Zu teuer, mangelhafte Verwertungsquoten - so die Kritik. Umweltminister Gabriel will das System per Gesetz reformieren, effektiver machen. Kritiker aber befürchten dadurch nur eine Stärkung der Monopolstellung des Marktführers "Duales System Deutschland" (DSD). Autor: Christian F. Wulf

    4. Stimmenfang beim Fußball - wie die NPD um junge Wähler wirbt Die NPD nutzt Fußball für die Werbung von Gesinnungsgenossen, Mitgliedern und Wählern. So gründete in Schleswig-Holstein ein NPD-Kreisvorsitzender für den VfB Lübeck einen NPD-nahen Fanclub. Auch in der ostdeutschen Fußball-Szene sammeln NPD-Funktionäre rechte Jugendliche in eigenen Fußballvereinen. Mit Sorge beobachten Politiker demokratischer Parteien das Eindringen von NPD-Funktionären in Freizeit- und Sportorganisationen von Jugendlichen. Doch ein Verbot der NPD bleibt weiter umstritten. Autor: Christoph Hamann

    Moderation: Joachim Wagner

    Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de

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