DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

DEG stellt Masterplan für die Tourismuswirtschaft in Kroatien und Montenegro vor
Region will auch für deutsche Touristen wieder an Attraktivität gewinnen

    Köln/Berlin  (ots) - Die DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft, Köln, stellte heute in Berlin den
"Tourismusmasterplan" für Kroatien und Montenegro vor. Die Studie -
finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aus dem deutschen Beitrag zum
Stabilitätspakt für Südosteuropa -
    
    - analysiert den Status quo und die Perspektiven der
Tourismuswirtschaft in Kroatien und Montenegro,
    
    - identifiziert Modellprojekte und
    
    - schafft eine strategische Planungsgrundlage für die zuständigen
Tourismusministerien in beiden Ländern.
    
    Das "alte" Jugoslawien konzentrierte sich auf preiswerte Angebote
und Badetourismus (in den Jahren 1985/86: 1,3 Mio Betten und 120 Mio
Übernachtungen). Insbesondere durch die Kriege in Südosteuropa
erlebten sowohl Kroatien als auch Montenegro einen Nachfrageeinbruch.
Die Bettenkapazität halbierte sich fast, die Nachfrage reduzierte
sich auf etwa ein Drittel.
    
    Vor diesem Hintergrund sieht der Masterplan die Entwicklung vom
Massen- zum Qualitätstourismus vor, d. h. vor allem konsequente
Marktorientierung der touristischen Angebote, Modernisierung und
Neubau von Hotels und Ferienanlagen, Investitionen in die
Infrastruktur, Reform des Ausbildungswesens, nachhaltiger
Umweltschutz sowie Privatisierung des Hotelwesens.
    
    Die World Tourism Organization erwartet für den Mittelmeerraum ein
starkes Wachstum: Die Ankünfte werden sich von 176 Mio (1995) auf
vermutlich 346 Mio (2020) erhöhen. Deutsche Touristen sind nach wie
vor die wichtigste Zielgruppe dieser Länder.
    
    "Privatwirtschaftlichem Engagement, Know-how- und Kapitaltransfer
wird die Schlüsselrolle für die Entstehung dauerhafter und
wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstrukturen in der gesamten
südosteuropäischen Region zukommen", sagte Erich Stather,
    
    Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, anlässlich der Vorstellung der
Studie. Dies gilt auch für den Tourismus, der für Kroatien und
Montenegro der wichtigste Wirtschaftsfaktor ist.
    
    Die Länder brauchen mehr Gäste, die mehr auszugeben bereit sind.
Die Gesamtumsatzziele werden für Kroatien auf 7 Mrd DM und für
Montenegro auf 2,5 Mrd DM im Jahre 2010 veranschlagt. Mit fast 2000
Kilometern Festlandküste und rd. 1000 Inseln, wild-romantischen
Landschaften und historischen Hafenstädten verfügen beide Länder über
erhebliches Tourismus-Potenzial. Kroatien und Montenegro starten in
diesem Jahr umfassende Initiativen zur weiteren Entwicklung ihrer
Tourismuswirtschaft. Vom 16. bis 18 Mai dieses Jahres findet in
Montenegro eine Hotel & Tourism Investment Conference statt.
    
    Erstellt wurde der Masterplan von den Beratungsgesellschaften AS &
P - Albert Speer und Partner GmbH, Frankfurt, creatop GmbH, Rostock,
ghh consult GmbH, Wiesbaden, und Prof. Dr. Dr. K.-U. Rudolph GmbH,
Witten. Die DEG unterstützt die Umsetzung des Masterplans gemeinsam
mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Deutschen
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dem Centrum für
internationale Migration und Entwicklung (CIM) und der Carl Duisberg
Gesellschaft (CDG).
    
    
ots Originaltext: DEG
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