Provinzial Rheinland Versicherungen

Achtung bei Schneefall: Zwei von fünf Rheinländern räumen nicht
Drei Viertel hatten schon Unfälle durch Glatteis
Rheinland-Pfälzern passiert mehr als Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf (ots) - Für die kommende Woche ist Schneefall angekündigt im Rheinland. Die Bürger sollten vorsichtig sein, denn 38 Prozent der Rheinländer kommen ihrer Räum- und Streupflicht gar nicht oder nur zum Teil nach. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1.000 Bürgern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Besonders die Bürger aus Rheinland-Pfalz unterschätzen die Gefahren durch Schneefall: Hier vernachlässigen sogar 48 Prozent ihrer Pflicht. Ein Drittel der Rheinland-Pfälzer räumt erst nach ein paar Stunden, sobald sie Zeit finden. Um Köln und Düsseldorf sind es nur 23 Prozent. Jeweils drei Prozent der Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfälzer sind gar der Meinung, dass Räumen völlig unnötig sei oder wissen nicht, wer dafür zuständig ist.

"Der räumpflichtige Mieter oder Grundstücksbesitzer ist auch dann zuständig, wenn er verreist ist, krank ist oder arbeitet. Dann muss er sich um Vertretung durch Nachbarn oder einen Räumdienst kümmern. Grundsätzlich muss er an Werktagen ab 7 Uhr bis etwa 20 Uhr für sichere Gehwege sorgen, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr", sagt Christoph Hartmann, Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation der Provinzial Rheinland.

Drei von vier Rheinländern stürzen bei Eis und Schnee

Die lax gehandhabte Räumpflicht bleibt nicht ohne Folgen. Denn 75 Prozent aller Rheinländer hatten bereits witterungsbedingte Unfälle. 56 Prozent sind bei Glatteis auf einem öffentlichen Weg oder einer Einfahrt gestürzt. 35 Prozent sind über einen schneebedeckten Gegenstand gestolpert. 20 Prozent rutschten auf eisigen Wegen oder Hauseinfahrten mit dem Fahrrad weg. Überdurchschnittlich häufig passieren solche Unfälle den jüngeren Rheinländern.

"Stürzt ein Fußgänger auf einem ungestreuten oder ungeräumten Weg und verletzt sich, steht ihm Schmerzensgeld und Schadensersatz zu. Das reicht von der Übernahme der Behandlungskosten bis hin zum Ausgleich für einen möglichen Verdienstausfall. Normalerweise springt die private Haftpflichtversicherung ein", erklärt Hartmann. "Stürze enden nicht immer nur mit blauen Flecken und einem Schreck. Bei einem Wirbel- oder Oberschenkelhalsbruch führt der Unfall nicht selten zu langen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und finanziellen Folgen. Eine Unfallversicherung deckt dies ab", so der Experte.

Rheinland-Pfälzer haben mehr Winterunfälle

In Rheinland-Pfalz sind acht von zehn Bürgern schon Winterunfälle passiert, in Nordrhein-Westfalen nur drei Viertel. Die 18- bis 24-jährigen Rheinland-Pfälzer sind besonders anfällig: Neun von zehn sind bei Glatteis bereits auf einem öffentlichen Weg gefallen im Vergleich zu 58 Prozent im Altersdurchschnitt. Auch das Stolpern im Schnee (60 Prozent) und Unfälle mit dem Rad (40 Prozent) sind bei den jungen Erwachsenen stark verbreitet. Die älteren Rheinland-Pfälzer sind dafür häufiger in winterbedingte Autounfälle verwickelt: 23 Prozent der 45- bis 65-Jährigen erlebten bereits einen solchen Vorfall im Vergleich zu 17 Prozent über alle Altersgruppen.

Hintergrundinformationen

Für die Trendstudie "Pleiten, Pech und Pannen der Rheinländer" im Auftrag der Provinzial wurden Ende 2014 insgesamt 1.000 Rheinländer zwischen 18 und 65 Jahren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz befragt. Die Ergebnisse wurden auf ganze Zahlen gerundet.

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Provinzial Rheinland Versicherungen

Die Provinzial Rheinland gehört zu den führenden deutschen Versicherungsunternehmen und ist Marktführer in ihrem Geschäftsgebiet. Mehr als 2.100 fest angestellte Mitarbeiter in der Düsseldorfer Zentrale und 2.500 Versicherungsfachleute in 620 Geschäftsstellen sowie 46 im Versicherungs¬geschäft aktive Sparkassen engagieren sich für rund zwei Millionen Kunden in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Koblenz und Trier. Mit fast 6 Millionen Versicherungsverträgen erzielt die Provinzial jährlich Beitragseinnahmen von über 2,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Christoph Hartmann
Provinzial Rheinland Versicherung AG
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