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Kölner Stadt-Anzeiger: Kabarettist Wilfried Schmickler ärgern typische Aufregerthemen überhaupt nicht

Köln (ots) - Kabarettist Wilfried Schmickler redet sich auf der Bühne in Rage - typische Alltags-Aufregerthemen lassen ihn dagegen völlig unberührt: "Ich rege mich nicht über Fußball-Ergebnisse auf, schlechte Fernseh-Programme und Schlangen vor Spar- und anderen Kassen. Dasselbe gilt für flötenspielende Straßenmusiker, dogmatische Veganer und nichtrauchende Fahrradfahrer mit Helm", sagte Schmickler dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).

Der 61-Jährige plädiert für einen vorsichtigen Umgang mit der Wut - denn gute und schlechte Wut seien nicht zu trennen: "Wenn die wirklichen Wutbürger einmal losgelassen werden, kann man irgendwann überhaupt nichts mehr unterscheiden. Und schon gar nicht Gut und Böse. Siehe Pegida. Dann werden sie plötzlich zu Tollwut-Bürgern, die Galgen schwenkend und Hass predigend den Boden bereiten für Mord-, Brandanschläge und Menschen-Treibjagden."

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