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Kölner Stadt-Anzeiger: Bestellzahlen von Diesel-Autos sind trotz VW-Skandals stabil

Köln (ots) - Der Skandal um manipulierte Abgaswerte von Dieselautos des Volkswagen-Konzerns lässt sich an den Neuwagen-Bestellungen bisher nicht ablesen. In den fünf Wochen seit Bekanntwerden der Affäre wurden bei Volkswagen nicht weniger Pkw mit Selbstzünder geordnet als zuvor, sagte ein Insider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). "Der Anteil der Diesel-Pkw an den gesamten Bestellungen ist stabil geblieben." Ebenso wenig kann die Konkurrenz bisher negative Auswirkungen erkennen. Für Prognosen sei es noch zu früh, sagte Ford-Werke-Sprecherin Ragah Dorenkamp der Zeitung. Aktuell gebe es aber weder in Deutschland noch in Europa "erkennbare Veränderungen" im Hinblick auf die Bestelleingänge für Dieselautos. Die Kölner Deutschlandzentrale des PSA-Konzerns (Peugeot Citroën) sieht ebenfalls keinen signifikanten Rückgang. Allerdings gebe es in den Autohäusern des Unternehmens einen erhöhten Beratungsbedarf im Hinblick auf Dieselmotoren, so PSA-Sprecher Stephan Lützenkirchen. Der Konzern erzielt mehr als 60 Prozent seines Umsatzes in Europa mit Selbstzündern. Von einem größeren Informationsbedürfnis der Kundschaft spricht auch Renault. Doch der Dieselanteil bei den Bestellungen liege immer noch "bei konstant 45 Prozent", sagte Reinhard Zirpel, Sprecher von Renault Deutschland in Brühl.

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