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Kölner Stadt-Anzeiger: Verschieben der OB-Wahl kostet Köln rund eine Million Euro - Hohe Porto- und Druckkosten

Köln (ots) - Das Verschieben der Oberbürgermeisterwahl auf einen späteren Termin ist für die Stadt Köln mit enormen Kosten verbunden. Grob geschätzt dürften zusätzliche Ausgaben in Höhe von rund einer Millionen Euro entstehen. Die Summe lässt sich aus eine Liste der Verwaltung über einzelne Kostenpositionen der Wahl folgern, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) vorliegt. Demnach kostet eine OB-Wahl einschließlich einer möglichen Stichwahl zwei Wochen später insgesamt 2,6 Millionen Euro. Ein Großteil der Ausgaben fällt erst am Wahlsonntag an, etwa die Vergütung der 6300 ehrenamtlichen Helfer in den Wahllokalen. Sie erhalten ein Erfrischungsgeld, das je nach Funktion zwischen 40 und 60 Euro beträgt. Wegen des neuen Termins müssen jedoch sämtliche 812000 Wahlbenachrichtigungen und rund 140000 Briefwahlscheine neu gedruckt und verschickt werden. Allein für Portokosten kalkuliert die Verwaltung mehr als eine halbe Million Euro ein. Die kompletten Druckkosten für eine OB-Wahl werden auf rund 360000 Euro geschätzt. Weitere zusätzliche Kosten in sechsstelliger Höhe fallen an, weil etliche Hilfskräfte, die eigens zur Vorbereitung und Organisation der Wahl befristet angestellt worden sind, nun einige Zeit länger gebraucht werden.

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