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Kölner Stadt-Anzeiger: Umweltminister Rötten gibt Kandidatur für CDU-Vorsitz in NRW nicht auf. "Recht sicher, dass er antritt" - Kritik an Nominierung Laschets

Köln (ots) - Köln. Mit der Kandidatur von Exminister Armin Laschet ist der Machtkampf in der nordrhein- westfälischen CDU noch nicht entschieden. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" erVorabmeldung Kölner Stadt-Anzeigerwägt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) unverändert, für das Amt des CDU-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen zu kandidieren. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) berichtet unter Berufung auf führende Parteikreise, Röttgen sei "kampfbereit" und es sei "recht sicher, dass er antritt". Der Vorsitzende der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, unterstützt dies. "Ich bin dafür, dass Norbert Röttgen antritt", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Er ist ein guter Mann. Und wenn er antritt, dann soll er es auch machen." Das Amt des Umweltministers gebe ihm die Chance zu bundesweiter

Selbstdarstellung, so Kuckart. Zudem habe sich Laschet zu wenig für den Zusammenhalt der Generationen stark gemacht. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Günter Krings

kritisierte die Art und Weise der Kandidatur Laschets. "Ich bin überrascht, dass man den Zeitplan verworfen hat", erklärte Krings. Schließlich sollten die Kandidaten sich erst Ende August erklären. Das Verfahren der Bekanntgabe erwecke zudem den Eindruck einer halboffiziellen Nominierung; das passt nicht zur Diskussionslage im Landesvorstand." Krings betonte: "Eine Auswahl zwischen mehreren Kandidaten täte dem Landesverband sehr gut." Aus dem Umfeld des amtierenden Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers verlautet: "Vielen in der Partei ist Laschet zu liberal." Es hätte auch deshalb näher gelegen, wenn CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid angetreten wäre und Laschet ihn unterstützt hätte. Röttgen habe es jetzt schwerer, werde aber "am Ende antreten".

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