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Kölner Stadt-Anzeiger: Verständnis in FDP für klagende Mutter

Köln (ots) - Die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, hat menschliches Verständnis für den Strafantrag der Mutter eines in Afghanistan getöteten Bundeswehr-Soldaten geäußert. "Ich habe Verständnis für Eltern, die ihren Sohn im Einsatz verloren haben und nun nach Gründen suchen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). Allerdings könne sie den Strafantrag juristisch nicht bewerten. Der sicherheitspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Omid Nouri-pour, erklärte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Es ist grundsätzlich gerechtfertigt zu klagen. Allerdings habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass alle Verantwortlichen - egal ob im Parlament, dem Ministerium oder in der Truppe vor Ort - nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Dass alle Fehler machen, ist keine Frage. Aber wenn wir anfangen, uns gegenseitig böse Absichten zu unterstellen, ist das wenig hilfreich." Die Mutter des am Karfreitag umgekommenen Soldaten behauptet, dessen Tod sei vermeidbar gewesen.

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