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Kölner Stadt-Anzeiger: Wehrbeauftragter kritisiert Verkürzung des Wehrdienstes

    Köln (ots) - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), hat sich kritisch zur geplanten Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate geäußert. "In der Truppe wird die Verkürzung überwiegend sehr skeptisch gesehen, weil man dort im Augenblick noch nicht erkennen kann, in welche Richtung das Ganze gehen soll", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Nach seiner Auffassung müsse zumindest "gewährleistet sein, dass die jungen Männer, die künftig für sechs Monate eingezogen werden, darin eine Sinnhaftigkeit erkennen können." Robbe sieht ein zunehmendes Problem auch in der demographischen Entwicklung und der schwieriger werdenden Personalauswahl in der Truppe. Wörtlich erklärte er: "Die Qualität der Bewerber nimmt ab."

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