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Kölner Stadt-Anzeiger: CDA besteht auf Erhöhung des Schonvermögens für Hartz-IV-Empfänger/Forderung soll fest im Wahlprogramm der Union verankert werden

Köln (ots)

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA)
besteht auf der Forderung, eine Erhöhung des Schonvermögens für 
Hartz-IV-Empfänger im Unions-Wahlprogramm zu verankern. Das erklärte 
der stellvertretende CDA-Vorsitzende Gerald Weiß dem "Kölner 
Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). "Wir haben unverändert das Ziel, 
dass die Schonvermögens-Grenze deutlich angehoben wird", sagte er der
Zeitung. "Unsere Zahl ist 700 Euro pro Lebensjahr. Damit kämen wir 
deutlich über die bisherige Grenze hinweg und würden eine 
Fehlkonstruktion korrigieren. Wir müssen den Menschen insbesondere 
Vermögen, das der Altersvorsorge dient, in höherem Umfang lassen. Das
ist eine der Kernforderungen der Sozialausschüsse an das 
Wahlprogramm." Für Alleinstehende entstünde so ein Schonvermögen von 
an die 50000 Euro, so der CDA-Vizechef. "Das wäre dann schon eine 
ernsthafte Größenordnung." Derzeit liegt das Schonvermögen bei 
maximal 26000 Euro. Die von der rot-grünen Koalition verabschiedete 
Regelung sei "leistungs- und eigentumsfeindlich". Einem Bericht des 
"Spiegel" zufolge lehnt der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder 
eine Anhebung des Schonvermögens kategorisch ab.
Weiß fuhr fort: "Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Leute, die 
langjährig Rentenversicherungsbeiträge gezahlt haben, mit ihrer Rente
über der Grundsicherung liegen." Auch dies müsse ins Wahlprogramm 
aufgenommen werden.

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