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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Koalitonsverhandlungen

    Heidelberg (ots) - Hat das Volk eine andere Regierung gewählt, um sich vor den Folgen des eigenen  Tuns zu ängstigen? Oder ängstigen zu lassen? Und wo bleibt, um mit Erich Kästner  zu sprechen,  das Positive? Mit der Beschwörungsformel, alles    sei überbrückbar, hat Westerwelle gestern die beginnenden Koalitionsverhandlungen übertitelt. Da müssen die drei Partner vermutlich über mehr als sieben Brücken gehen, um in gut zwei Wochen zu Rande zu kommen. Der Zauber dieses Neubeginns will offenbar hart verdient sein. Aber es besteht kein Grund für notorischen Pessimismus: Stärker aus der Krise herauszukommen, als  wir hineingeraten sind, das ist seit Monaten Merkels Mantra. Es lässt sich auf fast alle  Politikfelder übertragen - trotz Haushaltlöcher. Das aber bedeutet: "Change" - Wechsel. Wenn eine schwarz-gelbe Koalition das hinbekommt, ohne weitere Generationen mit den Schulden von heute zu beladen, dann wird sie ihrer historischen Aufgabe  gerecht.

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