Rhein-Neckar-Zeitung

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Wahlkampf

    Heidelberg (ots) - Thematisiert wird im Krisenwahlkampf nur eine Frage: Wer führt das Land besser durch das Tal - Steinmeier oder Merkel?  Die SPD hat sich längst  auf eine Strategie des "Negative Campaignings" eingeschossen mit dem doppelten Ziel, Merkels Krisen- und Führungsfähigkeit zu zerreden und damit eine schwarz-gelbe Mehrheit zu verhindern. Denn Steinmeier allein zieht nicht. Nicht so, dass die Genossen vor einer Mehrheit mit den Grünen auch nur träumen könnten.  Ihre  Regierungsoption  ist deshalb die Ampel. Diese Art Wahlkampf ist riskant. Niemand weiß, wie der verunsicherte Wähler auf Klamauk reagiert. Aber ein  Risiko geht auch Merkel ein, die den Krawall auf wenige Wochen begrenzen und ihren Kanzlerbonus hinter der staatsfraulichen Attitüde sichern  möchte. Darunter leidet  die Mobilisierung der eigenen Klientel. Die SPD wird Merkel mit immer neuen, auch  nicht erfüllbaren Forderungen als  Teil des Problems vorführen. In der Hoffnung, es bleibt etwas hängen. Und beide warten insgeheim auf einen Helfer: den Aufschwung.

Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Rhein-Neckar-Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: