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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Hessen-Wahlrecht

    Heidelberg (ots) - Wir müssen und können auch mit schwierigen politischen Verhältnissen wie im Bund, in Hessen oder in Hamburg zurechtkommen. Es gab auch schon einmal den von ganz rechts organisierten Wählerprotest, der in die Landtage einzog. Niemand wäre je auf den Gedanken gekommen, mit ihm zu kooperieren. Heute ist er Geschichte. An dieses Beispiel hätte sich die SPD erinnern können, anstatt in machtpolitische Torschlusspanik zu verfallen. Aber Andrea Ypsilanti, die der SPD und ihrem Vorsitzenden das Desaster eingebrockt hat, spielt russisches Roulette. Eine Stimme aus der eigenen Fraktion hat sie dem Vernehmen nach schon verloren. Springt nur noch ein weiterer Abgeordneter ab, geht der  Schuss nach hinten los - und fordert zwei Opfer: Beck und Ypsilanti. Auch das wäre eine Form der Klärung, die in weiten Teilen der SPD für Erleichterung sorgen würde.

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