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DEKRA befragte 1.350 Kraftfahrer zum Thema Auto und Technik: Vorurteile gegenüber Frauen noch nicht ausgeräumt

    München (ots) - Männer haben beim Thema Auto und Technik nach wie vor deutliche Vorbehalte gegenüber Frauen. Dies hat eine bundesweite DEKRA Umfrage unter 1.350 Autofahrerinnen und Autofahrern ergeben. Nur jede sechste Frau (17,2 %) fühlt sich von der modernen Technik im Auto überfordert; dies glaubt aber jeder dritte Mann (31,0 %) vom anderen Geschlecht. Die Ergebnisse der DEKRA Umfrage stellte Klemens Große-Vehne, Vorstandsmitglied der DEKRA AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH, auf der Auftaktveranstaltung "Frau und Auto", eine gemeinsame Aktion von DEKRA, Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) und Automobilclub von Deutschland (AvD), am 22. August 2001 in München vor.

    Vorbehalte gegenüber "Frau und Technik"

    Wasser auf die Mühlen von "Machos" dürfte ein weiteres Ergebnis der Umfrage sein. Während 65,8 Prozent der Männer angaben, dass sie schon einmal mit der Wirkung moderner Technik wie etwa Auslösen des Airbag oder "Radstottern" bei ABS konfrontiert wurden, waren es bei den Frauen nur 42,4 Prozent.

    Der DEKRA Umfrage zufolge sieht die große Mehrheit (92,8 %) der deutschen Autofahrerinnen und Autofahrer gleichwohl in elektronischen Hilfsmitteln im Auto wie ABS oder dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP eine Erleichterung. Vier von fünf (79,3 %) der Befragten wünschen allerdings eine regelmäßige Prüfung der Fahrzeugelektronik durch eine neutrale Überwachungsorganisation. 70,7 % der Befragten möchten mit der Fahrzeugtechnik besser vertraut gemacht werden.

    Nachholbedarf in punkto Fahrsicherheitstraining

    Nachholbedarf besteht anscheinend für alle Autofahrer in punkto Fahrsicherheitstraining. Nur etwa jeder siebte Autofahrer (14,7 %) hat nach eigenen Angaben schon einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen. Auf den Übungsparcours gibt das "starke Geschlecht" eindeutig den Ton an: Männer (18,7 %) sind dort 2,5 mal so häufig anzutreffen wie Frauen (7,5 %).

    Jeder dritte fühlt sich im Autohaus nicht ernst genommen

    Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Jeder dritte Autofahrer (34,0 %) fühlt sich bei der Reparaturannahme im Autohaus nicht ernst genommen. Bei Frauen (36,4 %) ist das häufiger der Fall als bei Männern (32,7 %).

    Die Umfrage wurde bei Kraftfahrern durchgeführt, die mit Ihren
Fahrzeugen zur Hauptuntersuchung zu DEKRA kamen.
    
    
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