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Erich Ribbeck: "Bei Ausscheiden in der EM-Vorrunde gehe ich"
Umstrittener Teamchef im FERNSEHWOCHE-Interview

Hamburg (ots) - Der Wind bläst dem Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft immer schärfer ins Gesicht. Jetzt spricht Erich Ribbeck erstmals von Rücktritt. In einem Interview mit der FERNSEHWOCHE (Heft 15 vom 7. April) sagte der 62-Jährige: "Wenn wir bei der EM in der Vorrunde ausscheiden, kann ich mir nicht vorstellen, dass mein Verbleib beim DFB gefordert wird. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich dann sage, ich muss unbedingt dort bleiben..." Über seine Arbeit mit der Nationalmannschaft (Ribbeck: "Meine Bilanz ist mehr als durchwachsen!") und seine eigenen Erfolge und Misserfolge sagte Ribbeck der FERNSEHWOCHE. "Es waren vor mir ja auch andere Kandidaten im Gespräch, die die Aufgabe des Nationaltrainers übernehmen sollten. Und da bin ich so selbstbewusst zu sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es andere besser gemacht hätten." Das dauerhafte Krisengerede über seine Amtsführung nervt den Teamchef zunehmend. "Manchmal wünschte ich, die Experten würden sich bei mir auch mal vor einem Spiel zu Wort melden und nicht immer erst hinterher," so Erich Ribbeck zur FERNSEHWOCHE. Die bedenkliche Nachfolge-Diskussion über den Job des National-Teamchef beurteilt Ribbeck in dem Interview so: "Ich selbst kann ja auch noch Dinge entscheiden. Ich hänge nicht irgendwo an der Strippe und warte darauf, dass andere Leute darüber entscheiden, was mit mir passiert. Ich weiß schon selbst, was gut für mich ist." ots Originaltext: FERNSEHWOCHE Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Infos zum Ribbeck-Interview in der FERNSEHWOCHE: Jürgen Beier, Tel. 040/30 19 - 42 60 Original-Content von: Bauer Media Group, übermittelt durch news aktuell

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