Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Volksbanken in Ostwestfalen-Lippe

Bielefeld (ots) - So ein Streit unter Volksbanken ist ganz schön spannend - jedenfalls für Außenstehende. Das liegt auch an den handelnden Personen. Während der Gütersloher Thomas Sterthoff wie ein Löwe erklärtermaßen »auch für die anderen kleineren Volksbanken in OWL« kämpft, ist sein Widerpart, der schlaue Paderborner Fuchs Dr. Ulrich Bittihn, immer für eine Überraschung gut. Jüngstes Beispiel: Als der Richter gestern die Namensgebung OWL kritisierte, weil die Verbundbank nicht in allen Teilen der Region präsent sei, konterte der Fuchs mit der Ankündigung: Dann müssen wir das ändern und auch in der Stadt Gütersloh antreten. Friedensangebote sehen anders aus. Jedoch könnte es sein, dass die Mitglieder und Kunden der beiden großen Genossenschaftsbanken in OWL den Namensstreit irgendwann nicht mehr goutieren. Schließlich hat der Bankensektor insgesamt andere Sorgen. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und neue Konkurrenz zum Beispiel im mobilen Internet sind nur zwei der gravierenden Themen, die Antworten verlangen - in Paderborn ebenso wie in Gütersloh.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: