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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Sonntagsöffnung von Geschäften

Bielefeld (ots) - Das Tauziehen um die Sonntagsöffnung von Geschäften entwickelt sich immer mehr zum Dauerstreit. Spätestens seitdem die Gewerkschaft Verdi geplante verkaufsoffene Sonntage mit Klagen - auch in Ostwestfalen-Lippe - teilweise kurz vor dem Termin gekippt hat, brennt dem Handel das Thema ganz gewaltig unter den Nägeln. Die Verlässlichkeit, mit vier oft umsatzstarken Sonntagen im Jahr planen zu können, ist inzwischen dahin. Das treibt die Einzelhändler verständlicherweise um - gerade in Zeiten, in denen Kunden im Internet rund um die Uhr einkaufen können. Doch ist eine völlige Freigabe der Ladenöffnung die wahre Lösung? Nicht wirklich! Das Resultat wäre ein Flickenteppich, wie er schon jetzt in mancher Innenstadt oder sogar Einkaufsstraße zu beobachten ist: Einige Geschäfte haben noch geöffnet, andere schon oder ganz geschlossen. Solch ein Mix schreckt Kunden eher ab. So sollte sich der Handel besser auf eine Minimallösung besinnen: Die Forderung nach vier verkaufsoffenen Sonntagen ohne Anlassbezug - damit endlich wieder Rechts- und Planungssicherheit herrscht. Für alle Beteiligten.

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