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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Wohnungseinbrüche

Bielefeld (ots)

Selbst ländliche Gegenden sind keine Gewähr mehr für Sicherheit: Im Kreis Lippe stiegen Einbrecher im vergangenen Jahr in den ersten neun Monaten in so viele Wohnungen ein wie im gesamten Vorjahr. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW ist 2015 explodiert - plus 18 Prozent im Landesdurchschnitt. Das ist erschreckend. Ebenso erschreckend ist, wie Innenminister Ralf Jäger (SPD) die Zahlen senken will: Bürger sollen jetzt im Internet erfahren, wo in der vergangenen Woche in ihrer Nähe eingebrochen wurde. Die Verunsicherung, die der Minister damit schürt, soll dazu führen, dass die Menschen mehr Geld für die Sicherung ihrer Häuser und Wohnungen ausgeben. Dabei ist es eine originäre Aufgabe des Staates, für unsere Sicherheit zu sorgen. Das tut er aber nicht, im Gegenteil: Es gibt reihenweise Städte in NRW, in denen es nachts keine durchgängige Polizeipräsenz mehr gibt. Da ist das Risiko für Einbrecher, auf frischer Tat gefasst zu werden, gleich null. Peinlich auch, dass Jäger wieder einmal ausländische Banden als Täter ausgemacht hat, die schlecht zu fassen sein sollen. Dabei hat Jägers eigenes Landeskriminalamt herausgefunden, dass die meisten Einbrecher vor Ort leben. Dieses Land hat kein wirksames Konzept. Leider.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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