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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Alkohol

Bielefeld (ots) - Trinken bis der Arzt kommt - dann kann es oft schon zu spät sein. Die Grenze zwischen Alkohol-Genuss und -Abhängigkeit wird auch von Erwachsenen nicht immer rechtzeitig erkannt. Ein Flasche Bier am Tag soll für gesunde Männer noch nicht schädlich sein. Doch was ist, wenn es mehr wird?

Wer eine Rechtfertigung für ein größeres Gläschen sucht, wird sicher eine passende Studie finden, wonach Alkohol in kleineren Mengen doch der Gesundheit dienen soll. An einem Tag in der Woche wird man wohl noch feiern dürfen. Und ein Feierabendbier kann doch bitteschön nicht verboten sein? Stimmt alles. Das will auch niemand.

Doch klar ist auch: Der so viel gepriesene mündige Bürger, der verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen will, ist auch nur ein Mensch. Nicht nur in Deutschland wird das Thema Alkohol kleingeredet. Und deshalb ist es richtig, dass Mediziner und Experten von der Hauptstelle für Suchtfragen immer wieder den Finger in die Wunde legen: Alkohol ist eine Droge, ein Suchtmittel und ein Zellgift. Mehr als zehn Millionen Deutsche trinken zu viel Alkohol. Daher ist der Rat, an wenigen Tagen in der Woche auf die Droge in der Flasche zu verzichten, auch ein Anstoß über das eigene Verhalten nachzudenken: Was nutzt und was schadet?

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