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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fracking

Bielefeld (ots) - Mit Natur verbinden die Deutschen Idylle. Sie soll gefälligst unberührt bleiben. Neuen Techniken stehen sie aber auch aus Eigeninteresse reserviert gegenüber - nämlich dann, wenn sie vor der eigenen Haustür ausprobiert werden sollen. Dort wollen die allerwenigsten ein Atomkraftwerk, Windräder, eine Stromtrasse oder Bohrlöcher für das Fracking haben. Beim Fracking sind die Bedenken berechtigt: Wie die Erfahrungen in den USA zeigen, ist die Gefahr, dass es zu Umweltschäden durch Lecks und Risse und zu Erderschütterungen kommt, die Gebäude und Menschen in Mitleidenschaft ziehen, beträchtlich. Sicherheit muss aber oberste Priorität haben. Gleichzeitig gilt: Öl und Gas bilden noch immer die Lebensadern der Industrie und machen es in unseren Wohnzimmern mollig warm. Diese Quellen gilt es also konsequent zu erschließen, und daher ist das Vorhaben von Hammgas so interessant, Gas aus Kohleflözen ohne Chemikalien zu gewinnen. Gelingt das und es bleiben Umwelt- und Gebäudeschäden aus, sollte die Methode Schule machen und auch Bürgerinitiativen überzeugen.

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