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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ukraine

Bielefeld (ots) - Kiew rät den Menschen in der Ostukraine zur Flucht, Moskau zum Bleiben. Jetzt sind die Zivilisten im Raum Donezk und Lugansk vollends zwischen die Fronten geraten. Das Internationale Rote Kreuz ist in einer nicht zu beneidenden Lage. Denn natürlich muss befürchtet werden, dass Hilfstransporte unter der weißen Fahne mit dem roten Kreuz missbraucht werden, um Soldaten und Waffen über die russische Grenze ins Krisengebiet zu schaffen. Man kann nur hoffen, dass die weltweit erfahrenen Nothelfer Mittel und Wege finden, sich ihre Arbeit nicht diskreditieren zu lassen. Von Seiten der Regierung in der Ukraine wird der Eindruck vermittelt, der Konflikt stünde kurz vor seinem Ende. Armeesprecher behaupten die Belagerungsringe um beide Städte würden immer enger gezogen. Das heißt aber nicht, dass es relativ bald zu einer Entscheidung käme. Was wir hören, sind reine Durchhalteparolen. Aushalten können die Menschen längst nicht mehr. Sie wollen nicht fliehen, sondern Frieden. Den können aber derzeit weder die Regierungstruppen noch die Separatisten bieten - die können nur Krieg.

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