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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Wohnungseinbrüchen in Ostwestfalen

Bielefeld (ots) - NRW-Innenminister Ralf Jäger wertet die Halbjahresbilanz zur Zahl der Wohnungseinbrüche als Erfolg. Die Doppelstrategie von Strafverfolgung und Prävention habe gewirkt. Gleichzeitig hebt er mahnend den Zeigefinger, es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Den gibt es wirklich nicht, ganz im Gegenteil! Zwar sank die Zahl der Wohnungseinbrüche landesweit und auch die Aufklärungsquote stieg. Doch in Bielefeld, in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke explodierten die Fallzahlen. In Hamm gab es sogar mehr als doppelt so viele Einbrüche. Jäger sagt, die Polizei habe sich auf einen neuen Typ Einbrecher eingestellt. Er setze auf innovative überörtliche Konzepte. Damit meint er hoffentlich nicht einen Aktionstag wie »Riegel vor«. Jäger feierte ihn im März 2013 als erfolgreichen Schlag gegen Einbrecher. Tatsächlich wurden 61 Haftbefehle vollstreckt. Darunter war aber nur ein Einbrecher. Diesen Aktionismus muss Jäger stoppen. Vielmehr sollte er die Polizei besser ausstatten - auch personell. Eine sechsköpfige Sonderkommission gegen Einbrecher in Bielefeld ist da bei 1000 Polizisten in der Stadt deutlich zu wenig.

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