Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westfalen-Blatt mehr verpassen.

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Schreibschrift

Bielefeld (ots)

Eigentlich ist es konsequent: Wo an Smartphones getippt, an Tablets gewischt und an Computern geklickt wird, ist die Handschrift entbehrlich. Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt einen Brief geschrieben, so einen richtig langen? Keine knappe Mail, keine Rumpfsprachen-SMS, keine flüchtigen Facebook oder Twitter-Kürzel? Kaum noch jemand beherrscht die Kunst des Briefe- oder Tagebuchschreibens, die über Jahrhunderte das Geistesleben geprägt hat. Das schöne Bild von den Gedanken, die aufs Papier fließen - es war einmal. Wer jetzt der Schreibschrift nachweint, kommt eigentlich zu spät. Dennoch: Die Schrift eines Menschen ist und bleibt auch Ausdruck seines Charakters. Als weiteres Stück des Aktionismus' an deutschen Schulen wird nun an der Schreibschrift herumgekrittelt. Warum nur? Weil alles in der digitalen Welt auf Knopfdruck funktionieren muss, Effizienz der Maßstab aller Dinge ist? Man mag das altmodisch nennen: Aber mit der Schreibschrift verschwindet ein Stück Schriftkultur. Wo digitale Kommunikation dominiert, wird sie kurzerhand für überflüssig erklärt. Kein gutes Zeichen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westfalen-Blatt
Weitere Storys: Westfalen-Blatt
  • 18.06.2014 – 21:10

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Möbelbranche

    Bielefeld (ots) - Die Entscheidung für eine Investition, bei der ein anderer 70 Prozent der Kosten übernimmt, fällt leicht. Da kann sich der polnische Möbelhersteller sogar aufwendige Marktstudien sparen. Angesichts neuester Maschinen, modernster Technik und geringster Kostenbelastung müsste er sehr viel falsch machen, um den Wettbewerb mit deutschen Konkurrenten ...

  • 18.06.2014 – 21:00

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Isis

    Bielefeld (ots) - Wie schön, dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière und auch der britische Premierminister David Cameron vor Islamisten-Terror in Europa warnen. Dessen hätte es nicht bedurft. Denn der Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel am 24. Mai ist Warnung genug. Den Regierungen kann und darf es nicht nur darum gehen, Bedrohungen zu benennen. Es ...

  • 17.06.2014 – 21:15

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fahrradhelm-Urteil

    Bielefeld (ots) - Ein Hoch auf die Bundesrichter, die diesmal der Freiheit den Vorrang vor der absoluten Sicherheit gegeben haben! Eine Bindung der Versicherungsleistung an das Tragen eines Fahrradhelms hätte nicht nur Ursache und Wirkung bei dem fraglichen Unfall auf den Kopf gestellt. Nicht die Schwächeren - in diesem Fall der Fahrradfahrer - müssen in die ...