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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Saufgelage am »Vatertag«

Bielefeld (ots) - Es ist jedes Jahr das gleiche Bild: An Christi Himmelfahrt - jenem Kirchenfest, dem wir in Deutschland einen gesetzlichen Feiertag verdanken - ziehen Gruppen von Männern übers Land. Fast immer einen mit reichlich Alkohol beladenen Bollerwagen im Schlepptau, feiern sie »Vatertag«. Und in dem Maße, wie sich die Menge der Spirituosen auf dem Wägelchen verringert, steigt der Promillepegel der Fußgänger.

Dass die meisten von denen allein aufgrund ihres Alters kaum Väter sind, ist die eine Geschichte. Dass Jahr für Jahr aber mehr von ihnen den Ausflug nutzen, um sich zum Teil bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken, schließlich mit Alkoholvergiftungen in Kliniken kommen, hat schon dramatische Züge.

Gegen das eine oder andere Bier während einer feucht-fröhlichen Wanderung ist nichts zu sagen. Doch Saufen um des Saufens Willen macht keinen Sinn - weder am Vatertag noch zu anderen Anlässen. Daran ändert auch nichts, dass der Vatertag seinen Ursprung darin hat, den Nachwuchs an die Sitten und Unsitten der Männlichkeit heranzuführen. Saufen hat schließlich mit Männlichkeit aber auch rein gar nichts zu tun.

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