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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Torlinientechnik

Bielefeld (ots) - Fußball-Fans, die oben gelb tragen und als Hose schwarz, sahen es nach dem Pokalfinale so: Es gab einen Sieger nach 90 Minuten (Dortmund) und es gab einen nach 120 Minuten (FC Bayern). Nicht einmal der Jubel der nach Verlängerung erfolgreichen Münchener konnte die Lautstärke übertreffen, mit der dann über den Treffer diskutiert wurde, der (k)einer war. Nun haben die Profiteure der denkwürdigen Fehlentscheidung von Berlin gleich selbst den Antrag gestellt, innerhalb der ersten Liga nochmal über die Torlinientechnik abzustimmen. Das ist geschickt, und doch fördert es die Kluft zwischen den Klassen. Die Zweitligisten hatten sich der Idee beim ersten Mal aus Kostengründen nahezu komplett verweigert, daran würde sich auch nichts ändern. Bei der bisherigen 9:9-Patt-Situation in der ersten Liga wäre die Zwei-Drittel-Mehrheit nicht unerreichbar fern. Es muss jetzt auch was kommen, zu folgenreich sind die Urteilstrübungen der Schiris. Der DFB ist gleich eingestiegen auf den Bayern-Antrag und hat den Druck erhöht. Eine halbgare Lösung bliebe es, solange die 2. Liga nicht mitziehen kann.

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