Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur DFL-Entscheidung gegen Torlinientechnik

Bielefeld (ots) - Keine Fehlentscheidung und kein Phantomtor konnten verhindern, dass sich der Fußball zur beliebtesten Sportart der Deutschen entwickelt hat. Der Fußball lebt von und mit seinem Makel, lebt davon, dass Entscheidungen auch mal falsch sein können. Es sind diese gerne zitierten Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Um einige der viel diskutierten Anekdoten sollte der Rasensport nun mit der Technikrevolution im Tor beraubt werden. Dass diese Technologie der 1. und 2. Fußball-Bundesliga mit dem Votum gestern erspart bleibt, ist allerdings nicht den Traditionalisten in den Geschäftsführungen der Klubs zu verdanken. Dass nur ein Drittel aller 36 Profiverein für die Einführung stimmte, hatte allein wirtschaftliche Gründe. Die wenigsten Klubs wollen und können sich eine Investition von 500 000 Euro für drei Jahre leisten. Ein Beispiel: Der Zweitligist, der in die 3. Liga absteigt, hätte teure Technik in seinem Stadion, die ihm dann gar nichts mehr nutzt. Was in Frankfurt beschlossen wurde, ist die einzig vernünftige Entscheidung. Sie freut die Traditionalisten genau so wie die Finanzchefs der Bundesligisten.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: